Tourismusgeschäft im Norden stagniert

Die Hotelvereinigung der Nordregion klagt über den Einbruch der Besucherzahlen. Verscdhärft wird die Krise durch das Überangebot an Hotelzimmern. Foto: The Thaiger
Die Hotelvereinigung der Nordregion klagt über den Einbruch der Besucherzahlen. Verscdhärft wird die Krise durch das Überangebot an Hotelzimmern. Foto: The Thaiger

CHIANG MAI: Die Leiterin der Northern Hoteliers‘ Association mit Sitz in Chiang Mai La-iat Bungsrithong zeichnet ein düsteres Bild für den Tourismus im Norden des Landes.

„Die Buchungen im Norden sind rückläufig und die Aussichten für das erste Quartal 2020 sind furchtbar“, beklagt Khun La-iat. Als Grund des Übels benannte sie die Baht-Aufwertung, den Handelskrieg zwischen den USA und China sowie die schwache Weltwirtschaft. Gemäß Khun La-iat war 2019 der Tourismus in Nordthailand im Vergleich zum Jahr 2018 insgesamt rückläufig.

Zwar ist Chiang Mai bei chinesischen Touristen, die mit Direktflügen aus der Volksrepublik in die thailändische Nordmetropole reisen, nach wie vor beliebt. Aufgrund des Überangebots an Hotelzimmern blieb für die Betreiber jedoch nur ein schmaler Gewinn. 

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Max 05.01.20 17:19
Tourismus
Es kommt keine auf die Idee das der Tourismus im Wandel ist, die Urlauber wollen saubere Luft, saubere Stätte , saubere Strände, kein Plastik , ökologischen Urlaub, Mann sollte das Hubschrauber Geld für Müllsammlen verwenden sollen, diese hätte 2 Effekte, sauber Umwelt und Erziehung.
Ingo Kerp 05.01.20 17:00
Zu den hausgemachten Probleme wie schmutzige Luft, starker Baht etc. wird mal wieder der Handelskieg bemüht. Ein Zusammenhang zwischen ausbleibenden Touristen und dem Handelskrieg ist nicht nachzuvollziehen. Die hausgemachten Probleme allerdings, die sind ein Grund, Chiang Mai fernzubleiben.
Thomas Thoenes 05.01.20 16:58
Einer macht immer den Anfang.
Die Hiobs-Meldungen der anderen Regionen werden dann wohl bald folgen. Aber was solls, laut TAT steigt der Tourismus insgesamt ja um 4% dieses Jahr. Ich frag mich nur gegen welches Jahr diese 4% gerechnet werden. 1972?
bert brecht 04.01.20 23:00
interessant, daß wieder einmal überwiegend Gründe angeführt werden, die TH nicht tangieren. Die extreme Luft- u. Umweltverschmutzung gerade in CM u. Umgebung wird erneut salopp unter den Teppich gekehrt. Tatsache ist, daß man keinem gesundheitlich angegriffenen Menschen oder Familien mit Kindern diese Region empfehlen kann