Totengedenken und Kulturshows an der Brücke am Kwai

Termin für River-Kawai-Brückenwoche bekanntgegeben

Foto: Tourism Authority Of Thailand
Foto: Tourism Authority Of Thailand

KANCHANABURI: Die Thailändische Tourismusbehörde hat den Termin für die diesjährige River-Kwai-Brückenwoche in Kanchanaburi bekanntgegeben: Sie findet in diesem Jahr von Freitag, 26. November bis Sonntag, 5. Dezember statt.

Höhepunkt ist auch dieses Jahr wieder die spektakuläre Licht- und Klangshow, bei der das historische Bauwerk auf beeindruckende Weise in Szene gesetzt wird. Auf keinen Fall verpassen sollten die Besucher eine Fahrt mit der sogenannten „Todesbahn“, deren Bau mehr als 100.000 Zwangsarbeiter mit ihrem Leben bezahlten. Auf dem Friedhof der Alliierten wird eine große Zeremonie zum Totengedenken veranstaltet, an der in Vor-Corona-Zeiten traditionell Menschen aus der ganzen Welt teilnehmen. Das Festivalprogramm wird mit Konzerten thailändischer Künstler und kulturellen Aufführungen abgerundet.

Die Brücke über den Fluss Kwae Yai wurde im Zweiten Weltkrieg unter japanischer Besatzung von alliierten Kriegsgefangenen in Zwangsarbeit als Teilstück der strategischen Eisenbahnstrecke von Thailand nach Myanmar errichtet. Beim Bau dieser Eisenbahnstrecke starben so viele Menschen, dass sie später als die „Todesbahn“ in die Geschichte einging.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Marcus Baehler 24.09.21 20:00
Hellfire-Pass!
Ist absolut richtig, Ingo, die Besichtigung des Hellfire-Passes ist fast schon ein Muss, wenn mal mal in Kanchanaburi, oder in der Gegend ist! Sehr eindrücklich, stimmt einen sehr nachdenklich, das war wirklich die Hölle für die Zwangsarbeiter!
Ingo Kerp 24.09.21 13:06
Der Besuch dieser aus traurigem Anlaß stattfindenden Show sollte man unbedingt einmal machen. Es ist beeindruckend, wie alles dargestellt wird und abläuft. Auch wenn es sich nicht mehr um die Originalbrücke handelt und diese Eisenbrücke auch ein paar Hundert Meter zur Originalbrücke verschoben wurde, die Symbolik zählt auf jeden Fall. Außer der im Artikel erwähnten "Todesbahn" ist es äußerst beeindruckend den ein paar Kilometer entferrnten "Hellfire Pass" zu besuchen.