Todesursache von Dugong noch nicht geklärt

Foto: Matichon Online
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SATTAHIP: Die Untersuchung des Todes eines am Strand von Sattahip gefundenen Dugong konnte noch immer keine eindeutige Verbindung zum Menschen hergestellt werden.

Atthaphon Charoenchansa, Generaldirektor des Ministeriums für Meeres- und Küstenressourcen, teilte am Montag (3. Oktober 2022) der Presse mit, dass es sich bei dem toten Dugong, der am Strand von Nang Ram im Bezirk Sattahip in der Provinz Chonburi an der Ostküste des Landes gefunden wurde, um ein Weibchen mit einer Länge von 234 cm und einem Gewicht von 200 bis 300 kg handelt.

Der Körperzustand des Dugongs wurde mit 3/5 bewertet, basierend auf einem maritimen Klassifizierungssystem. Am Kadaver wurden keine ernsthaften äußeren Wunden gefunden, abgesehen von einer kleinen Schramme, die sich das Tier nach seinem Tod zuzog, erklärte Khun Atthaphon den lokalen Medien. Der voraussichtliche Todeszeitpunkt lag 2 bis 3 Tage zurück.

Es gebe keine Hinweise darauf, dass sich der Dugong in Fischernetzen verfangen habe, so der Generaldirektor weiter. Aber es gab einen großen Bluterguss unter der Fettschicht des Dugongs im Nackenbereich. Ein Bruch der Halswirbelsäule wurde nicht festgestellt. Der Magen des Dugongs war voll mit Seegrasresten und kleinen Abfällen, was laut Atthaphon heutzutage normal ist.

Eine erste Untersuchung ergab, dass der Dugong starb, nachdem er von einem harten, runden Gegenstand am Nacken getroffen wurde. Der Tierarzt entnahm dem Dugong Muskelgewebe für eine weitere pathologische Untersuchung.

Schließlich wies Khun Atthaphon die zuständigen Beamten an, die illegale Fischerei im Auge zu behalten, um die verbleibenden gefährdeten Dugongs und andere seltene Meerestiere in den Gewässern von Sattahip zu schützen.

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