Todesstrafe für Partydrogen

Persönlich erschießen, wird Präsident Duterte Konsumenten von Partydrogen wahrscheinlich nicht, doch mit Androhung der Todesstrafe, will er Rauschgiftvergehen bekämpfen. Foto: epa/Francis R. Malasig
Persönlich erschießen, wird Präsident Duterte Konsumenten von Partydrogen wahrscheinlich nicht, doch mit Androhung der Todesstrafe, will er Rauschgiftvergehen bekämpfen. Foto: epa/Francis R. Malasig

MANILA: Ein neues Gesetz sieht den Tod als Höchststrafe für Partybesucher vor, die mit Partydrogen erwischt werden. Das Repräsentantenhaus der Philippinen habe das Gesetz mit großer Mehrheit beschlossen, berichteten philippinische Medien.

Das Gesetz muss jetzt noch vom Senat als zweiter Parlamentskammer beraten werden. Im März 2017 hatte der Senat ein Gesetz zur Wiedereinführung der Todesstrafe für „besonders schwere Verbrechen“ wie Vergewaltigungen und Drogenkriminalität zurückgewiesen. Die Philip­pinen hatten 2006 die Todesstrafe abgeschafft. Der „Krieg gegen Drogen“ und die Wiedereinführung der Todesstrafe sind zentrale politische Ziele von Präsident Rodrigo Duterte.

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