Thailand wirbt um mehr US-Investitionen

Foto: National News Bureau Of Thailand
Foto: National News Bureau Of Thailand

BANGKOK: Thailand will mehr US-Investitionen in den Östlichen Wirtschaftskorridor (Eastern Economic Corridor, EEC) anziehen, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, digitale Wirtschaft und intelligente Elektronik.

Thailands stellvertretender Premierminister und Außenminister Don Pramudwinai bekräftigte diese Absicht bei einem Empfang des U.S.-ASEAN Business Council und der U.S. Chamber of Commerce (USCC) zu Ehren der thailändischen Delegation während der 77. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) in New York.

Außenminister Don fügte hinzu, dass Thailand als Gastgeber der APEC 2022 auch das Bio-Circular-Green (BCG) Wirtschaftsmodell vorantreibt, das auf ein nachhaltigeres, widerstandsfähigeres und ausgewogeneres Wirtschaftswachstum im Königreich und in allen Mitgliedsländern abzielt.

Für die Intensivierung der bilateralen Partnerschaft sollen die Anreize beschleunigt werden, mit denen das Wachstum des S-Kurven-Konzepts im EEC sowie der Industrien mit niedrigem Kohlenstoffausstoß, erneuerbaren Energien und intelligenter Elektronik gefördert werden.

Minister Don nahm später an der Konferenz „Regional Pathways to the Global Goals: ASEAN's Approach to SDG Implementation and Sustainable Post-Covid-19 Recovery“ (ASEANs Ansatz zur Umsetzung der SDGs und zur nachhaltigen Erholung nach der Pandemie) teil. Auf der Veranstaltung wurde die Zusammenarbeit bei der Förderung einer nachhaltigen Entwicklungsagenda diskutiert, insbesondere im Kontext der Erholung nach der Pandemie.

Während des Treffens schlug Minister Don ein friedliches Miteinander vor, das der Stärkung der Zusammenarbeit, dem Aufbau von strategischem Vertrauen und der Sicherstellung des gegenseitigen Nutzens förderlich ist. Darüber hinaus betonte er die Notwendigkeit der Stärkung der Partnerschaften für die Agenda 2030 der Vereinten Nationen durch Synergieeffekte und das Engagement mehrerer Interessengruppen.

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Mr. Litschi 30.09.22 01:07
Ausgewogene Wirtschaftpolitik
Bedauerlich, das die deutsche Wirtschaft an Bedeutung verliert. Die ASEAN-Gruppe wird die Weltwirtschaft verändern. Hier wird die USA und China bestimmter vorgehen, als das grüne Deutschland. Thailand macht es richtig für das Königreich.
Bernd Lange Berlin 29.09.22 22:50
Schmarotzer Wirtschaftspolitik
U-Boote China--Eisenbahn China, China, China--Chinesiche Horden bringe Nivoe und Umsatz !was wollen die Thais noch? Money,,Money..Money , vergessen aber woher money kommt! Moral? Was is das?
Ukraine? wo bleibt die EU-Zuneigung?-aber da kommt die Knete her! Aber wir wissen Thais können nicht rechnen! Sollten wir reagieren--schöne Landschaft gibs überall auch ohne Dreck überall!
Wildfried Mond 29.09.22 14:00
Thailands Diplomatie
U-Boote aus China, Einladung an Russland und USA zu investieren bzw. den Handel aus zu weiten… wer die Historie Thailands kennt, weiss, dass sie mit dieser eindeutigen Nichtpositionierung sehr gut durch die letzten 300 Jahre gekommen sind.
Günter Jack 29.09.22 13:10
US-Investitionen
Es ist schwer darstellbar, dass Thailand gleichzeitig die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und den USA forcieren will. Vielleicht sollte die Regierung erst einmal ihre Haltung bzgl. des Ukraine-Konflikts überdenken.
Dieter Goller 29.09.22 13:00
US-Investitionen
"Werben und Wollen" mag ja ganz gut und nuetzlich sein, aber ob dafuer die "warmen Worte" des Aussenministers ausreichen, darf ernsthaft bezweifelt werden. Auch wenn die gegenwaertige geopolitische Lage Thailand diesbezueglich "in die Karten zu spielen" scheint, bedarf es m.E. dennoch einiger zwingender Aenderungen der wesentlichen Rahmenbedingungen. Auf naehere Details kann hier jedoch verzichtet werden, da sie allgemein bekannt sein duerften, aber auch als "Thailand-Bashing" missinterpretiert werden koennten.