THAI-Gewerkschaft sieht Klärungsbedarf zu Arbeitsverträgen

Thai Airways International am Flughafen Suvarnabhumi. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Thai Airways International am Flughafen Suvarnabhumi. Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die Gewerkschaft von Thai Airways International (THAI) will beim Department of Labour Protection and Welfare (DLPW) klären lassen, ob die Fluggesellschaft ihren Umschuldungsplan eingehalten hat, indem sie die Beschäftigungsbedingungen für ihr Personal geändert hat.

Die Gewerkschaft hat Chansin Treenuchagron, den Präsidenten der THAI, wegen seiner Rolle bei der Unterzeichnung von Anordnungen zur Umstrukturierung des Unternehmens und der neuen Arbeitsverträge ins Visier genommen. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Änderungen an den Arbeitsverträgen unfair gegenüber den Angestellten seien, da einige wichtige Ansprüche und Sozialleistungen gestrichen worden seien. Die Gewerkschaft will klären lassen, ob die Änderungen gemäß dem Konkursgesetz von 1940, dem Arbeitsbeziehungsgesetz von 1975 und dem Arbeitsschutzgesetz von 1998 zulässig sind.

Wenn das Department of Labour Protection and Welfare (DLPW) feststellen sollte, dass Chansin die Anordnungen unter Verletzung der Gesetze erlassen hat, sollte die Behörde eine Verwaltungsanweisung für den amtierenden THAI-Präsidenten herausgeben, um die Änderungen rückgängig zu machen und die Beschäftigungsbedingungen und andere vertragliche Details in Übereinstimmung mit dem Sanierungsplan und den entsprechenden Gesetzen zu bringen.

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