Thai Airways verkauft 18 Flugzeuge erfolgreich

Foto: epa/Pongmanat Tasiri
Foto: epa/Pongmanat Tasiri

BANGKOK: Im Zuge der Modernisierung ihrer Flotte hat Thai Airways International (THAI) den erfolgreichen Verkauf von insgesamt 18 ausgemusterten Flugzeugen verkündet. Die Transaktion umfasst sechs Boeing 777-200, sechs Boeing 777-300 sowie sechs Airbus A380.

Laut THAI-CEO Chai Eamsiri wurden die Verkaufsverträge bereits am 12. Mai 2024 unterzeichnet, wobei sechs der Flugzeuge schon übergeben wurden und die übrigen zwölf kurz vor der finalen Abwicklung stehen.

Dieser Schritt ist Teil einer größeren Strategie der Fluggesellschaft, die darauf abzielt, die Flotteneffizienz zu steigern und auf neuere, treibstoffeffizientere Modelle umzusteigen. Zum Ende des ersten Quartals 2024 wird die aktive Flotte von THAI auf 73 Flugzeuge anwachsen, gegenüber 70 am Ende des Jahres 2023. Diese Erweiterung soll es THAI ermöglichen, ihre Präsenz auf stark nachgefragten Routen zu verstärken und dadurch die Umsätze in den kommenden Quartalen weiter zu steigern.

Trotz der positiven Entwicklungen im Flottenmanagement musste THAI im ersten Quartal 2024 eine nicht zahlungswirksame Wertminderung von 3,33 Milliarden Baht hinnehmen. Diese Belastung hatte erhebliche Auswirkungen auf den Nettogewinn, der mit einem Rückgang von 80,7 Prozent auf lediglich 2,42 Milliarden Baht gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zurückging.

Die Gesamteinnahmen der Fluggesellschaft stiegen jedoch um 10,7 Prozent auf 45,9 Milliarden Baht, getrieben durch ein starkes Passagieraufkommen und höhere Erträge auf Routen nach Europa, Australien und Japan. Die Gesamtausgaben stiegen im gleichen Zeitraum um 22,5 Prozent auf 34,88 Milliarden Baht, was hauptsächlich auf das gestiegene Produktions- und Verkehrsaufkommen, die Erweiterung der Flug- und Zielortanzahl sowie die Zunahme der Passagierzahlen zurückzuführen ist.

Zu den weiteren finanziellen Herausforderungen zählen Verluste aus Wechselkursschwankungen in Höhe von 5 Milliarden Baht und die Wertminderung von Flugzeugen und anderen Vermögenswerten von über 3 Milliarden Baht. Diese Faktoren zusammen führten zu beträchtlichen finanziellen Belastungen für die Fluggesellschaft.

Trotz der finanziellen Herausforderungen sieht sich THAI durch die Flottenerneuerung und die strategische Routen-Expansion gut positioniert, um ihre Marktpräsenz zu stärken und langfristiges Wachstum zu sichern. Die nächsten Monate werden zeigen, wie effektiv die aktuellen Maßnahmen die Position von THAI im hart umkämpften globalen Luftverkehrsmarkt stärken können.

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Johann Mueller 17.05.24 13:08
@andre stecher 16.05.24 14:10
Khun STECHER - da haben Sie vollkommen recht - SORRY - kommt nicht mehr vor. VG
Jürgen Franke 16.05.24 18:00
Es ist doch schön,
wenn die Menschen keine anderen Sorgen haben.
Michael 16.05.24 16:40
@michael von wob 16.05.24 15:50
Und wenn es so wäre, na und weiter? Dich würde das stören?
michael von wob 16.05.24 15:50
Sehr verdächtig, im Internet wird mit
keinem Wort erwähnt wer die Flugzeuge gekauft hat. Es würde mich nicht wundern wenn diese Maschinen nach Russland, Nord Korea oder Iran verkauft wurden. Anders kann ich mir diese Geheimhaltung nicht erklären.
andre stecher 16.05.24 14:30
Wenig bis nichts begriffen
@Sky...wenn man aufmerksam gelesen hätte,käme man zu dem Schluss,das diese Fluggesellschaft,sich verbessern möchte,meiner Meinung nach,werden sie das auch.
Und aus irgend welchen Bildern bei Tripadvisor irgend etwas herzuleiten,ist schon "sehr" Objektiv.Vllt sollte man sich etwas besser informieren,bevor man so etwas in die Welt setzt.
andre stecher 16.05.24 14:10
Thema verfehlt
@Johann Mueller,schön,ihre Oberlehrgrschichte.Aber was hat das mit dem Bericht zu tun?
Johann Mueller 15.05.24 13:30
Flugzeug-Käufer sind immer noch unbekannt...
deshalb - und zur Abwechslung - vorab ein wenig Piloten-Latein; Foxtrott Sierra Two Eight Five – zur Pilotensprache gehört auch das Fliegeralphabet - (michael von wob kenn's ja) es ist ebenfalls unter dem Namen ICAO-Alphabet bekannt - diese internationale Buchstabiertafel ist von der International Civil Aviation Organisation (ICAO) bereits im März 1956 eingeführt worden, um bei Störungen des Sprechfunkverkehrs eine gute Verständlichkeit über den Wolken zu gewährleisten - das ICAO-Alphabet gibt Wörter vor, die in fast jeder Sprache verständlich sind und ist ein wesentlicher Grundstein für die Kommunikation - so werden mit dem Fliegersprachen-ABC Komplikationen und Missverständnisse im internationalen Flugverkehr zwischen den Fluglotsen am Boden und dem Bordpersonal in der Luft vermieden - na dann - IMMER GUT FLUG ( auch im Simulator) VG
Sky 14.05.24 21:30
Mit den alten 777 sieht es auch nicht besser aus. Die heruntergekommenen Flieger eignen sich noch eher zum Umbau auf Fracht, als dass sie wieder neu bestuhlt werden und als Passagiermaschinen unterwegs sind. Wenn man die Bilder bei TripAdvisor dazu sieht, dann vergeht einem ja das Fliegen. Da hat Thai Airways in letzten Jahren nämlich gar nix mehr dran gemacht, was ich persönlich schon sehr bedenklich finde, da man sich dann fragt, ob die restliche technische Wartung genauso aussieht. Aber wie schon mal gesagt, Thai Airways hat sich ihren guten Ruf von früher mehr als verspielt. Da sprechen die Meinungen die man online findet auch eine deutliche Sprache. Schade...
Ingo Kerp 14.05.24 12:10
Der Flugzeugverkauf ist bisher keineswegs perfekt abgelaufen. Bisher wurden 6 Flieger bezahlt und übergeben, während die anderen 12 noch in Bangkok stehen. Das Problem der 6 Airbus A380, die seit 3 Jahren nicht geflogen wurden ist, das sie nicht flugfähig sind und in Bangkok von einem evtl. Käufer "abgeholt" werden müssen. THAI wird sie nicht flugfähig machen lassen, wegen der damit verbundenen immensen Kosten. Da darf man gespannt sein, wer die Kisten übernimmt. Vielleicht zerlegt als Ersatzteile, obschon der A380 Markt kaputt ist.
Dirk 14.05.24 09:50
Gibt es eine Quelle, wer die Käufer sind?