Thai-Airlines streichen Hongkong-Flüge

Foto: Twitter/@chayutset
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BANGKOK/PHUKET: Thai Airways International (THAI), Thai AirAsia und Thai Smile haben am Montag ihre Flüge ab Bangkok und Phuket nach Hongkong ausgesetzt.

Das chinesische Hoheitsgebiet hatte am Montag wegen der massiven Demonstrationen seinen Flughafen geschlossen. THAI kündigte die Annullierung von zwei Hinflügen an, TG606 ab 16 Uhr und TG602 ab 18.30 Uhr. Ein Flug nach Bangkok, TG 607, der Hongkong um 20.45 Uhr verlassen sollte, wurde ebenfalls gestrichen. Thai AirAsia stornierte drei Flüge, FD504 um 15.28 Uhr und FD502 um 17.44 Uhr ab Flughafen Dom Mueang und FD524 um 16.22 Uhr ab Phuket. Ihre Rückflüge, FD505, FD503 und FD525 aus Hongkong, wurden ebenfalls gestrichen. Thai Smile verschob den Flug WE608 von Phuket nach Hongkong von Montag um 14 Uhr auf Dienstag um 8 Uhr. Die Fluggesellschaften werden die Situation auf dem Airport in Hongkong aufmerksam verfolgen und entscheiden, ob weitere Flüge gestrichen werden.

Das thailändische Generalkonsulat in Hongkong forderte alle Thailänder, die durch den Protest am Terminal 1 des Flughafens in Hongkong gestrandet waren, auf, „dringend" in andere sichere Bereiche zu wechseln, einschließlich Terminal 2, Parkplätze A und B oder Regal Airport. Es riet thailändischen Passagieren, die bereits den Immigrationsprozess durchlaufen hatten, sich am Flugsteig 10 zu versammeln.

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Frank Matthias 13.08.19 23:49
HKG
Warum müssen "die da oben" den Menschen immer mit Gewalt beibringen wie sie zu denken, zu leben, zu arbeiten haben? Für sich selbst werden diese Regeln meist großzügig ausgelegt. Wer aus der Reihe tanzt wird weggesperrt.
Ingo Kerp 13.08.19 15:02
Es kann wieder geflogen werden. Die Nachrichten berichten über den wieder geoeffneten Flughafen.
Thomas Thoenes 13.08.19 12:35
Das könnte schon böse enden in Hongkong.
Ich glaube nicht das China sich das Heft dort wieder aus der Hand nehmen lässt und wenn es schlimmer wird mit den Protesten wird China wohl auch härtere Maßnahmen ergreifen. Protestnoten der UNO, Europa's usw. werden in Ablage B landen und wenn die Protestanten weiter zuviel auf einmal fordern könnte am Ende eher ein Rückschlag der Freiheit und Selbstverwaltung raus kommen.