Teures Kerosin trübt Gewinnaussichten der Lufthansa

Foto: epa/Frank May
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FRANKFURT/MAIN (dpa) - Die Lufthansa hat 2018 trotz hoher Treibstoffkosten und teurer Flugausfälle den zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte eingeflogen. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) lag mit gut 2,8 Milliarden Euro rund vier Prozent niedriger als im Rekordjahr 2017, wie Europas größte Fluggesellschaft am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Doch die gestiegenen Kerosinpreise dürften im laufenden Jahr noch stärker auf das Ergebnis drücken. So dürfte der operative Gewinn trotz der Erwartung steigender Erlöse eher sinken. Lufthansa-Chef Carsten Spohr peilt für 2019 daher einen operativen Gewinn in der Spanne von 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro an. Analysten rechnen bisher im Schnitt mit einem Wert auf Vorjahreshöhe also rund 2,8 Milliarden Euro.

Im abgelaufenen Jahr steigerte die Lufthansa ihren Umsatz um sechs Prozent auf 35,8 Milliarden Euro. Der Nettogewinn ging um acht Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro zurück. Damit verdiente der Dax-Konzern mehr als von Analysten erwartet. Die Anteilseigner sollen eine mit 80 Cent je Anteilsschein stabile Dividende erhalten.

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