Tesco Lotus will CO2-freies Unternehmen werden

Foto: The Nation
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BANGKOK: Thailands Einzelhandelskonzern Tesco Lotus hat mit Cleantech Solar, einem führenden Anbieter von erneuerbarer Energie für Unternehmen in Asien, einen Stromabnahmevertrag (PPA) geschlossen.

Die Partnerschaft umfasst 19 Tesco-Lotus-Filialen im ganzen Land und ist Teil der Bemühungen des Konzerns, bis 2030 100 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Der PPA soll mehr als 21,5 Gigawattstunden (GWh) sauberer Energie erzeugen und damit 12.515 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermeiden, fügte das Unternehmen hinzu. Cleantech Solar übernimmt das Design, die Installation, den Betrieb, die Wartung und Finanzierung des Systems. Tesco Lotus muss für die erneuerbare Energie keine Kapitalinvestition bereitstellen.

„Die Tesco-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, 65 Prozent des Stroms bis 2020 aus erneuerbaren Quellen und 100 Prozent bis 2030 aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Bis 2050 soll es ein CO2-freies Unternehmen werden“, berichtet Miroslav Friml, Property Director von Tesco Lotus. 2016 habe der Konzern in acht Verbrauchermärkten und fünf Vertriebszentren mit der Installation von Solarmodulen auf dem Dach begonnen. Mit der zusätzlichen Kapazität in diesem Jahr werde Tesco Lotus jedes Jahr mehr als 36,5 GWh sauberen Strom erzeugen.

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Jürgen Franke 24.10.19 15:03
Lieber Hansruedi, ich habe noch nie erlebt,
dass ein Steuerzahler zur Kasse "gebeten" wird. Steuern werden durch Gesetz erhoben. Die Bürger Deutschlands zahlen die höchsten Stromkosten Europas, obwohl der Strom nach wie vor immer noch aus der Steckdose kommt. Und das ist erst der Anfang der Kosten, die uns, dem CO2 Schwindel ist es zu danken, bevorstehen
Oliver Harms 24.10.19 14:03
Horsti S. herr Bütler war das problem
der glückseelige bayern fürst a.d. wollte keine starkstromleitungen an masten durch seinen freien staat,hat sein"weises"haupt geschüttelt und auf unterirdische stromtrassen bestanden.was natürlich eine extreme kostenexplosion zur folge haben würde.
einen blackout braucht man auch nicht zu fürchten,da der strom aus den umgrenzenden ländern schon jetzt geliefert wird.damit der strom auch reicht für deutschland,planen die tschechen ein neues russisches a-kraftwerk im grenzgebiet zu bauen.in berlin sind halt die narren los.
Paul Emme 22.10.19 15:03
Sonnenernergie - Thailands ungenutzter Schatz
Finde ich sehr gut, wenn ein bedeutender Konzern sich umorientiert und nicht wartet, bis der Gesetzgeber es vorschreibt. Allerdings geht der Konzern ja anscheinend keinerlei finanzielles Risiko ein, denn die Anlagen werden ganz allein von Cleantech betrieben und finanziert. Tesco Lotus stellt allein seine Dächer zur Verfügung und kassiert dafür noch einen netten Betrag, wie man vermuten darf. Und darf sich damit schmücken, ein modernes umweltbewusstes Unternehmen zu sein. Das wird gerne gemacht, so lange es nichts kostet. Bei den Plastikverpackungen und Plastiktüten allerdings tut sich der Handel noch sehr schwer, da hat man Angst Kunden zu verprellen, wenn man ihnen abverlangt, unverpackte Ware zu kaufen und Einkaufstaschen zum Einkaufen mitzubringen.
Rüdiger 22.10.19 15:00
Hansruedi Bütler
Sehr guter Kommentar! In welchem Sinne soll sich jeder selbst denken.
Bin aber gespannt wie die Zielsetzungen erreicht werden.