Terror zerbombt Tourismus

Foto: Lenz
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COLOMBO: 256 Tote, 500 Verletzte und der Tourismus – das sind die Opfer der Terroranschläge auf Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka. Finanzminister Mangala Samaraweera rechnet mit einem Rückgang der Urlaubs- und Geschäftsreisenden von mindestens 30 Prozent in diesem Jahr.

Das entspreche einem Verlust von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar. Erfahrungen anderer Länder zeigten, dass der Tourismus nach Terroranschlägen bis zu zwei Jahren Zeit zur Erholung brauche. 2018 brachte der Tourismus dem Inselstaat in Indischen Ozean Deviseneinnahmen von 4,4 Milliarden Dollar. Das Ziel von fünf Milliarden in diesem Jahr ist durch die islamistischen Terroristen zerbombt worden. Eine Reihe von Ländern, darunter Deutschland, warnen vor Reisen nach Sri Lanka. Der Touristikkonzern TUI hat alle Reisen nach Sri Lanka bis einschließlich 31. Mai abgesagt.

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