Taxifahrer müssen Kilometerzähler einschalten

Immer wieder verfolgen Taxifahrer in Pattaya Uberfahrer und wenden Gewalt an. Foto: The Nation
Immer wieder verfolgen Taxifahrer in Pattaya Uberfahrer und wenden Gewalt an. Foto: The Nation

PATTAYA: Nach der Schlägerei zwischen einem Taxifahrer und einem Uberfahrer in Nordpattaya droht die Transportbehörde mit empfindlichen Strafen.

Auf einem Treffen mit Armee, Polizei sowie Vertretern der Stadtverwaltung und der Taxikooperative ordnete Manot Charnwatanasin von der Transportbehörde in Chonburi an: Autofahrer, die weiterhin illegal für den Fahrdienstvermittler Uber Fahrgäste befördern, werden mit einem Bußgeld von 2.000 Baht und einem Führerscheinentzug von drei Monaten bestraft. Ebenfalls bestraft werden Taxifahrer, die Uberfahrer verfolgen und stoppen und Gewalt anwenden. Sie sollen der Polizei mögliche Uberfahrer melden. Taxifahrer sind in Pattaya verpflichtet, bei Fahrten ihren Kilometerzähler anzustellen, berichtet „Manager Online“ weiter. Wenn sie es nicht tun oder sich weigern, müssen sie künftig mit einer Strafe rechnen. Die Behörde wird sich mit dem Einwand der Taxifahrer befassen, dass beim Einschalten des Kilometerzählers die Gebühren für Fahrten in der Stadt zu niedrig seien.

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Jürgen Franke 29.09.17 09:00
Herr Keasling, das ist ein genialer Vorschlag
von Ihnen. Bedauerlicherweise ist in Thailand darauf noch keiner gekommen, obwohl er doch so einfach, logisch und schnell umsetzbar wäre ist. Ich gehe aber davon aus, dass Sie noch nicht so lange in Thailand leben.
Johann Renggli 29.09.17 09:00
Taxifahrer
Das gleiche Problem ist auch beim Flughafen Bangkok. Am 12. Juli 2017 bestieg ich, ich von der Schweiz komend, ein Taxi um nach Angthong zu fahren. Ich behändigte am Taxistandeingang ein Ticket und kontaktierte einen Taxifahrer. Nachdem ich mein Ziel angegeben hatte, verluden wir das Gepäck. Nach der Abfahrt stellte ich fest, dass der Taxameter nicht eingeschaltet war. Trotz fofortiger Intervention stellt der Taxifahrer den Taxa- meter nicht ein, was zu einer lautstarken Debatte führte. Ich forderte ihn auf fofort anzuhalten oder ich öffne die Türe. Das half, nur die Diskussion wurde auf der Strasse weitergführt. Inzwischen haben zwei weitere Taxis angehalten und versuchten zu vermitteln was fast zu einer Schlägerei zwischen den Fahrern führte. Nachdem noch mehr Autos angehalten haben hat der fehlbare Taxifahrer mein Gepäck auf die Autobahn gestellt und ist abgehauen. Nach meiner Intevention am Flughafen war niemand dafür zuständig.
Andreas Keasling 28.09.17 23:13
Es kann nur so gehen, dass
solche Dienste wie UBER denselben Formalitäten, Verordnungen und Gesetze unterworfen werden wie die bisher bekannten Taxidienst auch. Also, Anmeldung als Gewerbetreibender, Lizenz bei der Kreisverwaltung beantragen, Voraussetzungen erfüllen wie jeder andere Taxifahrer auch, IHK Beitrag zahlen, Lizenzgebühren zahlen, alle 2-3 Jahre erneuern lassen (neu zahlen), entsprechend ausgestattete Automobile die jedes Jahr durch den TÜV müssen, wie Taxifahrer eben auch, und schon ist alles paletti. Dann erledigt sich der Rest von selbst.
TheO Swisshai 28.09.17 21:19
@Wolf yahoo.de / Das sehe ich auch so, ...
... trotzdem sollte es zumindest für Herr Hammer interessant sein, da er keine Ahnung hat, wie Grab und User funktionieren, aber trotzdem gerne darüber einen Kommentar schreibt. Vielleicht kann er sich ja dann solche Peinlichkeit das nächste Mal ersparen.
Peter Shield 28.09.17 16:07
Endlich Zeit....
Es wird endlich Zeit, dass den Fahrern der GELBEN Taxis einmal der Tarif durchgegeben wird. Die "Verhandlungen" mit den Fahrern der Gelben sind seit jeher mühselig und extrem ärgerlich. Ich fahre deshalb schon lange nicht mehr mit den Gelben, sondern halt mit dem Motorrad oder einem Baath-Taxi (dürften sie aber neuerdings auch nicht mehr). Die Taxi-Mafia in Pattaya ist nicht nur ein Ärgernis, sondern dem Tourismus abträglich. Vermutlich erhalten die Fahrer aber künftig eine lächerliche Strafe von 500 THB, fürs Nicht-Einschalten des Taxameters. Besser wären 10.000, damit es denen richtig weh tut. NB: Ah ja.... Pattaya soll ja eine Familiendestination werden... An Familiendestinationen will man den Taxifahrern aber trauen können. Und an einer solchen Destination fahren einen die Taxiws auch nicht täglich mehrmals fast über den Haufen. Und ja, auf Trottoirs stehen auch keine halbmeterhohen Eisenstangen aus dem Boden oder halbmetertiefe Löcher (in welche die Kids dann fallen). Mahlzeit!!!