Israelischer Raketenangriff auf Flugplatz Damaskus?

Raketenangriff auf den  Flughafen von Damaskus. Foto: epa/Sana
Raketenangriff auf den Flughafen von Damaskus. Foto: epa/Sana

DAMASKUS (dpa) - Israel hat den Internationalen Flughafen von Damaskus nach Angaben syrischer Staatsmedien mit Raketen angegriffen. Die Raketen seien abgewehrt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Samstag unter Berufung auf Militärkreise. Über Schäden oder Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Einwohner berichteten von Explosionen in der Umgebung des Internationalen Flughafens der syrischen Hauptstadt.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, die Raketen, mutmaßlich von Israel abgefeuert, seien in Gegenden in der Nähe des Flughafens niedergegangen. Getroffen worden seien Lagerhallen für Waffen. Israel bestätigt selten Angriffe, die es auf Syrien ausführt.

Die israelische Armee hatte in der Vergangenheit mehrfach Ziele im benachbarten Syrien bombardiert. Die meisten Angriffe galten nach Einschätzung von Beobachtern iranischen Kämpfern und der Hisbollah. Israel will verhindern, dass sich von Teheran unterstützte Truppen in Syrien weiter aufrüsten. Israel wie auch die USA betrachten den Iran als größtes Problem im Nahen Osten. Sie drängen Russland, den iranischen Einfluss in Syrien zu begrenzen.

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Leserkommentare

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Rudolf Lippert 19.09.18 19:47
Swisshai
Inhaltlich habe ich bereits alles gesagt. Nur eben wenn Dinge so krass im Widerspruch sind äussere ich mich dazu, wie jetzt bezogen auf Ihren Beitrag bezüglich Israel. Ansonsten: weisse Fahne - OK.
TheO Swisshai 19.09.18 12:01
@Rudolf Lippert / Swisshai
Wie schon gesagt, ich kann nichts dafür, wenn Sie bei meinen Kommentaren, latent eine *leicht aggressive und unterschwellige Art" verspüren, obwohl dazu absolut kein Grund besteht, was ich Ihnen hiermit auch gerne nochmals versichere. Sie sagen zwar, dass das kein Angriff sein sollte und auch keine Andichtung, doch genau das war es aus meiner Sicht. Auch ich habe ein Empfinden, versuchen Sie das doch mal zu verstehen. Dann können Sie vielleicht auch besser nachvollziehen, was ich davon halte , dass Sie mir etwas vorhalten das nicht so ist, oder wie ich es auffasse wenn Sie mir vorschreiben was ich zu tun und zu lassen habe und ob es Ihnen passt, oder nicht. Ich halte es ausserdem für ziemlich anmassend, wenn Sie mir sagen, ich solle meinen Text nochmals lesen, obschon Sie nicht verstanden habe was ich gemeint habe. Äusserst bedauerlich übrigens, dass Sie es noch immer nicht tun. Ich bin im übrigen ein sehr friedliebender Mensch. Sie dürfen sich aber wirklich nicht wundern, dass es immer gleich zum Wald heraustönt, wie es rein gerufen wurde..Am besten belassen wir es nun dabei und Sie lesen meine Kommentare nicht mehr. Das verhindert falsches Empfinden am einfachsten.
TheO Swisshai 19.09.18 00:14
@Norbert Kurt Leupi / ALASKA
Doch nicht Alaska, besser in einem Teil der Wüste. Sie haben ja bereits bewiesen, dass sie aus sowas innert kürzester Zeit etwas machen können, auch unter widrigsten Umständen. Sie werden auch mit den Leuten klar kommen, die schon da waren, denn die profitieren natürlich auch davon, wenn dort nachher plötzlich Orangen wachsen und sie keinen Grund mehr haben, eine risikoreiche Bootsfahrt nach Europa zu unternehmen. Da wär doch allen am meisten gedient. Man hätte eine tolle win - win - win - win -Situation. Ok, das "Überhitzen der Gemüter" - Risiko, ist zugegebenermaßen, bei meinem Vorschlag erheblich grösser als bei Ihrem, das ist klar. Allerdings ließe sich das Plomplem relativ einfach zum Verschwinden bringen. Man ordnet es dem erwähnten Posten "unter widrigstem Umständen" unter und macht es zum Tabuthema. Das müsste klappen. So sind schon viele Plompleme von der Bildfläche verschwunden. ;-) ( Das alles war natürlich nicht ernst gemeint, sondern gedacht für einen Basler Freidenker und Frohgeist, der Satire als solche versteht und für den Rest, die das auch tun. Die, die nicht dazu gehören, versuchen sich jetzt bitte langsam abzuregen und den Puls unter Kontrolle zu bringen und die Atmung zu normalisieren. Sollte das nicht innert nützlicher Frist passieren, könnte eine Allergie vorliege . In diesem Fall, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder Seelsorger und vermeiden Sie unbedingt weitere Stressfaktoren und vor allem Panik. Es besteht keine Lebensgefahr !
Norbert Kurt Leupi 18.09.18 15:15
Bombardements der Israelis
Um im nahen Osten endlich Frieden zu schaffen , sollte Halloween Trump seinen Verbündeten ALASKA als neuen "Stand-und Wohnort" anbieten : dort könnten sich auch die Gemüter der Zionisten nicht so schnell erhitzen ! " Schalom " !
Rudolf Lippert 18.09.18 13:20
@ Swisshai
Sie schreiben er hätte Recht, ohne dies zu spezifizieren, da er von mehreren Dingen spricht. Am Ende des Satzes sprechen sie von einer Legitimation des Unrechts. Anschliessend bringen Sie Vergleiche zu Südafrika, Konquistadoren, Gaddafi und weiteren nicht genannten. Nach Ablauf des britischen Mandats und dem UN-Teilungsplan wurde am 15 Mai 1948 der Staat Israel proklamiert, noch in der Nacht des 15. Mai griffen 5 Staaten Israel an, was mit einem Erfolg der Israelis endete. Immer wieder Kriege ums blanke Überleben sind ein Teil der Geschichte Israels, ein Volk das endlos gelitten hatte, der Kerngrund für diese UN-Entscheidung. Israel ist keine Diktatur und Ihre Vergleiche in diesem Kontext liegen völlig daneben, was ich "Verwechslung" genannt habe. So gesehen ist Israel in einer absoluten Sonderrolle. Dies meinte ich ist offensichtlich. Etwas ganz anderes ist die jeweils aktuelle Politik Israels, die man sicher kritisieren kann, die ich auch oft als nicht zielführend betrachte und die Elend über die Nachbarn bringt. Selbstverständlich kann man mit Krieg keinen Frieden erzwingen und ein Siegfrieden ist dort für Israel nicht machbar. Und ja, wenn ich Ihre Beiträge lese spüre ich latent eine leicht agressive und unterstellende Art. Dies ist mein Empfinden, es ist keine Andichtung, es soll auch keinesfalls ein Angriff sein. Dies ist ein Leserforum und keine Gegnerschaft. Ich habe mich nie generell gegen Ihre Beiträge geäussert, nur gesagt wie sie grundsätzlich auf mich wirken.