Swiss Re wieder mit schwarzen Zahlen - Corona belastet weiter

Ein Aktenfoto mit dem Logo der Schweizer Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re, fotografiert in Zürich. Foto: epa/Steffen Schmidt
Ein Aktenfoto mit dem Logo der Schweizer Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re, fotografiert in Zürich. Foto: epa/Steffen Schmidt

ZÜRICH: Der Rückversicherer Swiss Re hat es nach milliardenschweren Schäden durch die Corona-Pandemie im Sommer wieder in die schwarzen Zahlen geschafft. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Gewinn von 444 Millionen US-Dollar (379 Mio Euro), wie das schweizerische Unternehmen am Freitag in Zürich mitteilte. Damit schnitt Swiss Re besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet. Auf die ersten neun Monate des Jahres gesehen steckt das Unternehmen aber immer noch mit 691 Millionen Dollar in den roten Zahlen.

Im dritten Quartal legte Swiss Re weiteres Geld für Versicherungsschäden infolge der Corona-Krise zurück. In den ersten neun Monaten summieren sich die Belastungen in diesem Bereich damit auf rund drei Milliarden Dollar. Weitere Großschäden etwa durch die Hurrikane «Laura» und «Sally» sowie die schwere Explosion in Beirut schlugen im Schaden- und Unfallgeschäft mit 1,5 Milliarden Dollar zu Buche.

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