​Steigende wetterbedingte Versicherungsschäden

​Swiss Re 

Ein Dateibild vom 17. August 2003 des Logos des Schweizer Rückversicherers Swiss Re in Zürich. Foto: epa/Steffen Schmidt
Ein Dateibild vom 17. August 2003 des Logos des Schweizer Rückversicherers Swiss Re in Zürich. Foto: epa/Steffen Schmidt

ZÜRICH: Der Klimawandel wird Schäden durch Naturkatastrophen nach Einschätzung des Rückversicherers Swiss Re in den kommenden Jahren nach oben schießen lassen. Bis zum Jahr 2040 dürften die versicherten wetterbedingten Katastrophenschäden in entwickelten Märkten um 30 bis 63 Prozent zunehmen, sagte der Chefökonom des Schweizer Konzerns, Jérôme Haegeli, am Montag bei der Vorstellung einer Studie in einer Online-Konferenz. In Deutschland könnten die Schäden sogar um mehr als 90 Prozent, in China und Großbritannien um fast 120 Prozent zunehmen. «Das macht es noch dringender, dass wir die Pariser Klimaziele erreichen», sagte Haegeli.

Die Studie gehört zu den ersten Veröffentlichungen anlässlich des alljährlichen Branchentreffens der Rückversicherer. Wegen der Corona-Pandemie findet es wie schon 2020 nicht wie üblich in Monte Carlo, sondern online statt.

Haegeli erwartet, dass die Folgen des Klimawandels auch die Prämien für die Versicherung von Gebäuden bis zum Jahr 2040 weltweit um 149 bis 183 Milliarden US-Dollar (125 bis 154 Milliarden Euro) nach oben treiben. Insgesamt dürfte sich das Prämienvolumen in diesem Bereich bis dahin der Studie zufolge sogar auf 1,3 Billionen Dollar verdreifachen. Größter Treiber werde das Wirtschaftswachstum sein, das rund drei Viertel des Anstiegs ausmache.

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