Sumatranashorn in Gefahr

Foto: picture-alliance / OKAPIA KG, Germany
Foto: picture-alliance / OKAPIA KG, Germany

KUALA LUMPUR: Das letzte in Malaysia in freier Wildbahn lebende weibliche Sumatranas­horn ist ernsthaft erkrankt. Iman, so der Name der Nashorndame, hat blutende Tumore an der Gebärmutter. „Normalerweise konnte (die Blutung) durch Medikamente und Nahrungszusätze gestoppt werden.

Dieses Mal weigert sich Iman, ihr Schlammloch zu verlassen und sie frisst kaum. Das macht die übliche Therapie unmöglich. Sie greift jeden an, der sich ihr nähert“, sagte Mitte Dezember Augustine Tuuga, Direktor der Wildtierbehörde von Sabah, gegenüber malaysischen Medien. Iman war im Danum-Tal gefangen und im März 2014 in das Waldschutzreservat Lahad Datu gebracht worden. Das Sumatranashorn ist extrem selten geworden. Auf dem indonesischen Sumatra selbst gibt es nur noch drei kleine Herden von zusammen höchstens 150 Exemplaren der kleinsten der weltweit fünf Nashornarten. Auf Borneo, das sich Malaysia und Indonesien teilen, befinden sich allerhöchs­tens noch dreißig dieser Tiere.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.