Sukhawadee House erneut in der Kritik

Erneut gerät das Sukhawadee House ins Interesse der Behörden. Foto: Pr Pattaya
Erneut gerät das Sukhawadee House ins Interesse der Behörden. Foto: Pr Pattaya

PATTAYA: Die Touristenattraktion Sukhawadee House an der Sukhumvit Road in Banglamung soll erneut zum Meer hin öffentliches Land in Besitz genommen haben.

Laut dem stellvertretenden Bürgermeister Vichien Pongpanit hat Baan Sukhawadee eine Treppe auf einem Grundstück gebaut, das er nicht besitzt, sowie Kunstrasen auf öffentlichem Land zwischen einem Gebäude und dem Strand verlegt und als Gehweg für seine Besucher ausgewiesen. Mitarbeiter des Landamtes haben nach Medienberichten erneut Messungen durchgeführt und bestätigt, dass die vom Sukhawadee House in Anspruch genommenen Flächen öffentliches Eigentum sind. Im Januar hatte die Stadtverwaltung festgestellt, dass das Unternehmen elf der insgesamt 80 Rai illegal bebaut hatte. Der Touristenspot, auch als Chicken Farm bekannt, ist im Besitz von Panya Chotitwan, Eigentümerin des Unternehmens Saha Farms. Es ist einer der größten Exporteure Thailands von gefrorenem Hühnerfleisch.

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Leserkommentare

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René Schnüriger 15.07.18 11:51
Faire Behandlung?
Kann mir vorstellen dass Sukhawadee House, als es in der Stadt neben den Bordellen nur wenige Touristenattraktionen gab, bei den Behörden sehr wohlgelitten war. Gehwege, Begrünungen, und eben vielleicht auch mal eine kurze Treppe, unterscheiden sich doch ganz wesentlich von Hochbauten. Wenn man den Unternehmer jahrzehntelang gewähren liess, ihn vielleicht sogar dazu aufforderte, auf seine Kosten Verschönerungen zu realisieren, sollte man ihn auf jeden Fall nicht plötzlich an den Pranger stellen.
aurel aurelis 14.07.18 23:15
Thai Renaissance/Rokkoko/Barock
Nach dem Baustil hätte ich eher einen Puff vermutet. In Thailand werden ja die männlichen Küken - Worüber in D wegen dem Schreddern gestritten wird. - aufgezogen. In Thailand gilt ja Vieles als Vitamin. So kann man sie sicherlich chemisch per Hormone kastrieren. In Frankreich und Italien kastriert man die Tiere mühsam von Hand, damit es dralle Kapaune werden. Auf jeden Fall ist der Export des Hühnerfleisches ein lobenswerter wirtschaftlicher Beitrag. Ich vermeide Hähnchen, es sei denn es wurde in meinem Garten natürlich mit Gras und Körnerfutter aufgezogen.
Hansruedi Bütler 14.07.18 13:52
Es ist einer der größten Exporteure Thailands....,
also wird man ihn großzügig gewähren lassen.
Ingo Kerp 14.07.18 13:43
Vielleicht gibt es die Moeglichkeit, das die Eigentümerin das illegal bebaute Land nach Zahlung einer Strafe dem Land abkauft. Es wäre schade um die schoene Anlage der Saha Farm, wenn diese jetzt zerstoert würde. Unbestritten ist, nach Behoerdenangaben, die Illegalität der Bebauung, die ist natürlich verboten. Andererseits werden, wenn man so entscheiden würde, andere illegal errichtete Gebäude ebenso behandelt werden wollen. Eine verzwickte Anglegenheit, wenn man nicht dem Gesetz folgen sollte/moechte..