Sturm fordert mindestens sechs Todesopfer

Foto: The Nation
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NAKHON SI THAMMARAT: Beim Tropensturm „Pabuk“ sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen, der Sachschaden wird auf mindestens drei Milliarden Baht geschätzt.

In Nakhon Si Thammarat wurde ein 35-jähriger Mann getötet, als ein Baum auf sein Haus fiel. Ein 66 Jahre alter Mann ertrank in den Fluten, während ein 101 Jahre alter Mann in einer Notunterkunft einem Herzinfarkt erlag. Am Sonntagmorgen fanden Dorfbewohner eine 57 Jahre alte Frau in einem Kanal, sie war offenbar ertrunken. In Pattani gab es zwei Tote. Das Crewmitglied eines Fischkutters, der am Freitag bei hohem Wellengang unterging, wurde tot geborgen. Am Strand Pata Budi im Bezirk Yaring wurde am Sonntagmorgen die Leiche eines Mannes entdeckt. Es könnte der Fischer des untergegangen Bootes sein, der seit dem Unglück vermisst wurde.

“Pabuk“ hat in Nakhon Si Thammarat eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Tausende Häuser wurden beschädigt, viele Menschen sind obdachlos und müssen in den Notunterkünften bleiben, zerstört wurde auch die Infrastruktur, wie elektrische Masten und Straßen. Das Unwetter brachte schwere Überschwemmungen, schlammigen Matsch und verstreute Müll. Inzwischen kehren die Menschen in ihre Häuser zurück und machen sich an die harte Arbeit, aufzuräumen und ihr Haus zu reparieren.

Das Centre for Economic and Business Forecasting, ein Forschungsinstitut der Universität der Thailändischen Handelskammer, schätzt den in den letzten Tagen im Süden des Landes entstandenen Sachschaden auf drei bis fünf Milliarden Baht.

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Jürgen Franke 12.01.19 10:41
Siam Fan: Es ist davon auszugehen, dass auch
in Zukunft Sie niemand daran hindern wird, weiterhin davon zu träumen, dass in Thailand in absehbarer Zeit die gleichen Mittel und Möglichkeiten vorhanden sein werden, die auch in Deutschland in der Vergangenheit dazu geführt haben, die Todesrate bei Verkehrsunfälle drastisch zu senken.
Siam Fan 12.01.19 00:27
Vorverurteilung!
@Franke, Sie sind da sehr schnell bei der Sache! Hätte die Betonplanke gehalten, hätte der DoppeldeckerBus sich nicht in den Graben überschlagen. Der Ablauf wäre bei trockener Fahrbahn beim Doppeldecker nicht viel anders gewesen. Solche Unfälle wurden in D trotz Fahrschulplicht seit 1952 nicht verhindert. Die Verhehrstoten stiegen Anfangs der 70er, auf fast 25.000!! Erst geeignete Leitplankensysteme brachten eine deutliche Besserung. Anfang der 1980er Jahre kam das Antiblockiersystem (ABS) , nachdem man es am Polarkreis getestet hatte. Die Antriebsschlupfregelung (ASR) und das Antischleudersystem (ESP) folgten. Das ESP schlage ich schon seit über 5Jahre vor! Mit ESP würden die sechs Unfallopfer mit großer Wahrscheinlichkeit noch leben. Fahrschule und GPS sind da eher nur Verzierung! Winterreifen, Sicherheitsgurte, Airbag, Helmpflicht und vieles mehr, rundeten das Ergebnis ab.
Jürgen Franke 06.01.19 22:28
Sechs Menschen sind ums Leben
gekommen, die dem Sturm nicht ausweichen konnten. Ebenso viele Insassen eines Busses kamen ums Leben, da der Fahrer eines Omnibusses die Gefahr einer regennassen Fahrbahn nicht erkannte.