Stühlerücken in der Regierung

Die neue Bundesrätin Viola Amherd wird Verteidigungsministerin. Foto: epa/Anthony Anex
Die neue Bundesrätin Viola Amherd wird Verteidigungsministerin. Foto: epa/Anthony Anex

BERN (dpa) - Die Schweizer Regierung verteilt die Ministerämter nach der Wahl von zwei neuen Kabinettsmitgliedern neu.

Die neue Bundesrätin Viola Amherd wird Verteidigungsministerin, die ebenfalls neu gewählte Karin Keller-Sutter Justizministerin, wie die Regierung am Montag in Bern mitteilte. Der bisherige Verteidigungsminister Guy Parmelin wechselt ins Wirtschaftsdepartement, die bisherige Justizministerin Simonetta Sommaruga wechselt zu Umwelt, Verkehr und Energie. Im Amt bleiben Ueli Maurer als Finanzminister, Ignazio Cassis als Außenminister und Alain Berset als Innenminister.

Die Schweiz hat eine Konkordanzdemokratie, in der die Regierung, Bundesrat genannt, die politischen Kräfte im Land möglichst breit abdecken soll. Darin sind seit Jahrzehnten die jeweils vier wählerstärksten Parteien vertreten. Der Bundesrat hat sieben Mitglieder, die alle Ministerien betreuen. Die Bundesräte entscheiden selbst, wann sie zurücktreten. Nachfolger werden dann von beiden Kammern des Parlaments und unabhängig von der Legislaturperiode auf vier Jahre gewählt. Ende Dezember treten die Umwelt- und Verkehrsministerin Doris Leuthard und Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann zurück.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Norbert Kurt Leupi 12.12.18 00:20
Cooles Schuhgeschäft / Herr Heinz
Im Grossen und Ganzen bin ich ja bei "Ihnen" . Aber eine solche Departementsverteilung ist doch mehr als eine Lachnummer ! Da hat man eine neue Juristin , Frau Amherd, und die wird gezwungen , statt das Justiz-Dep. , das " Kriegsministerium " zu übernehmen ! Es eht noch zu wie früher im Militärdepartement , als ein Bankster Küchenchef wurde und ein Koch als Lastwagenfahrlehrer " ausgehoben " wurde "! " Mein Name ist Stein und ich bin hart wie ein Stein ! So? Und wie heissen Sie ? Steinbeisser , Herr Oberst !
Heinz 11.12.18 13:11
Die Schweiz, ein „cooles“ Schuhgeschäft!
Ich verstehe die ganze Aufregung über die Verpackungen der „Halbschuhe in Bern“ nicht. Wo liegt das Problem? Die Schweiz ist doch im queren Weltschnitt eine Nation in bequemer Schuhgrösse, in der sich eine grosse Mehrheit besser fühlt als „Vielerorts“. Irgendwie machen wir doch entscheidendes besser als „Andernorts“, denn sonst würden nicht so viele herkommen wollen, um unsere Schuhe zu kaufen. Allein die Tatsache, dass man „das Ganze“ einen Schuhladen nennen darf ist doch bereits eine Errungenschaft, die sich weltweit sehen lässt.
Norbert Kurt Leupi 11.12.18 10:58
Stühlerücken im Bundeshaus, ...
im "coolsten" Schuhgeschäft der Schweiz ! Sieben Halbschuhe , aber nur drei Schachteln ?