Würdigung deutsch-italienischer Städtepartnerschaften

Ein von der Pressestelle des Quirinale zur Verfügung gestelltes Handout-Foto zeigt den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella (R) und den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (L) be... Foto: epa/Francesco Ammendola / Quirinale
Ein von der Pressestelle des Quirinale zur Verfügung gestelltes Handout-Foto zeigt den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella (R) und den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (L) be... Foto: epa/Francesco Ammendola / Quirinale

MAILAND: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, die deutsch-italienischen Städtepartnerschaften wieder zu intensivieren. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie wertvoll solche Partnerschaften seien, sagte Steinmeier am Donnerstag in der norditalienischen Metropole Mailand. Steinmeier und sein italienischer Amtskollegen Sergio Mattarella diskutierten dort mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern von Partnergemeinden.

Die Partnerschaften seien auch deswegen wichtig, weil in einer Krise Missverständnisse zwischen beiden Seiten wieder wachsen könnten. Deutschland und Italien seien auch durch mehr als 400 kommunale Partnerschaften miteinander verbunden. Allerdings befänden sich diese in einem ganz unterschiedlichen Status: Die einen stünden nur noch auf dem Papier, die anderen würden aktiv gelebt.

Steinmeier und Mattarella kündigten einen Preis für die kommunale Zusammenarbeit zwischen deutschen und italienischen Gemeinden an. Der Preis ist mit insgesamt 200.000 Euro dotiert. Er wird den Angaben zufolge 2021 in den Kategorien Innovation, Kultur, Jugend und sozialer Zusammenhalt verliehen.

Der Oberbürgermeister von Münster, Markus Lewe, sagte in der Diskussion, ein wichtiges Thema in der Zukunft sei der Klimawandel. Auch da könne auf kommunaler Ebene viel unternommen werden.

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