Stefan Bradl steht vor seinem Comeback in der MotoGP

Stefan Bradl, deutscher MotoGP-Pilot des Repsol Honda Teams, beim Rennen für die MotoGP von Österreich auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Foto: epa/Dominik Angerer
Stefan Bradl, deutscher MotoGP-Pilot des Repsol Honda Teams, beim Rennen für die MotoGP von Österreich auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Foto: epa/Dominik Angerer

BRÜNN: Stefan Bradl wird beim Grand Prix von Tschechien am Sonntag in Brünn das Motorrad des verletzten MotoGP-Weltmeisters Marc Marquez übernehmen. Das teilte das Repsol Honda Team am Dienstag mit. Bradl steht somit vor seinem ersten Renneinsatz in diesem Jahr.

«Durch die globale Pandemie konnten wir nicht wie gewohnt testen», sagte der 30-jährige Zahlinger, der ohne große Erwartungen nach Tschechien reist: «Ich werde Zeit benötigen, um mich wieder an das Motorrad und die MotoGP zu gewöhnen. Ich fuhr einige Male mit dem Superbike. Ich weiß deshalb, dass meine Fitness gut ist. Es ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue.»

MotoGP-Weltmeister Marquez fällt in Brünn aus, weil er am Montag ein zweites Mal an seinem gebrochenen Oberarm operiert werden musste. Durch einen verfrühten Comebackversuch wurde die eingesetzte Titanplatte im rechten Oberarm beschädigt. Sollte Marquez auch für die beiden Grands Prix in Österreich ausfallen, die an den Wochenenden nach dem Event in Tschechien stattfinden, wird Bradl auch diese Rennen für das Honda-Werksteam bestreiten.

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