Spanische Liga will Al-Khelaïfi nicht im UEFA-Exekutivkomittee

Foto: epa/Etienne Laurent
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MADRID/NYON (dpa) - Die spanische Fußball-Liga will die Berufung von PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi in das UEFA-Exekutivkomittee verhindern. LaLiga-Boss Javier Tebas rief die Mitglieder der Europäischen Fußball-Union dazu auf, beim anstehenden UEFA-Kongress am 7. Februar gegen Al-Khelaïfi zu stimmen. «Die Wahl muss zurückgewiesen werden, weil sie alle vernünftigen Regeln der Führung verletzt», sagte Tebas der Nachrichtenagentur AP.

Der katarische Geschäftsmann und Präsident des französischen Erstligisten Paris Saint-Germain war kurz zuvor von der Vereinigung der europäischen Topclubs ECA zum Gesandten in das Komittee gewählt worden - muss allerdings nun von den Mitgliedsländern der UEFA bestätigt werden. Das Gremium besteht neben dem Präsidenten und 16 weiteren Mitgliedern aus zwei ECA-Vertretern sowie einem Vertreter der europäischen Ligen.

Al-Khelaïfi droht aktuell auch vonseiten der UEFA Ärger. Der Verband ermittelt gegen PSG wegen möglicher Verletzungen des Financial Fair Plays. Die Regelung soll für mehr Chancengleichheit im Club-Fußball sorgen. Vereine dürfen demnach nicht unbegrenzt mehr Geld ausgeben als sie einnehmen, und die Zuwendungen von Sponsoren müssen marktüblichen Charakter haben.

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