Später Wintereinbruch in der Schweiz

Lawinengefahr steigt wieder

Foto: epa/Anthony Anex
Foto: epa/Anthony Anex

BERN (dpa) - Zwei Wochen nach Frühlingsbeginn hat ein plötzlicher Wintereinbruch in der Schweiz Verkehrsprobleme verursacht. Mehrere Pässe wurden gesperrt, und auf den Zufahrtsstraßen zum Gotthardtunnel musste der Verkehr am Donnerstag zeitweise für die Schneeräumgeräte gestoppt werden. In der Region fielen nach Angaben von MeteoSchweiz teilweise 70 Zentimeter Neuschnee.

In Genf in der Westschweiz kam der erste Schnee des Winters herunter. Auch Graubünden im Osten und selbst der Sonnenkanton Tessin waren betroffen. Die Lawinengefahr stieg gebietsweise auf Stufe vier der fünfstufigen Skala, wie das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut berichtete.

In Interlaken mussten Autofahrer, die ohne Allradantrieb Richtung Grindelwald unterwegs waren, wieder Schneeketten anlegen. Einige Straßen wurden wegen Lawinengefahr zeitweise gesperrt. Es gab zahlreiche Autounfälle, wie die Polizei berichtete. Im Bahnbetrieb kam es zu Umleitungen und Verspätungen, auf manchen Strecken mussten Passagiere in Ersatzbusse umsteigen.

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