Sommerstürme ziehen über das Land

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Das Meteorologische Amt warnt vor unruhigem Wetter in den kommenden Tagen, da Sommerstürme den Nordosten, die Zentralebene, den Osten und den Süden Thailands mit Regengüssen überziehen werden.

Ein sich bewegendes Tiefdruckgebiet wird bis Donnerstag (7. März 2024) für anhaltende Niederschläge sorgen, begleitet von starkem Süd-Südost-Wind, der die Temperaturen auf 38 bis 40 Grad Celsius steigen lässt.

Das Ministerium gibt zudem Hinweise auf mögliche Regenschauer und bis zu einem Meter hohe Wellen im Golf von Thailand und in der Andamanensee. Zwischen Freitag und Samstag (8.–9. März 2024) wird eine Kaltfront aus China erwartet, die auf die Region trifft und stürmisches Wetter mit starkem Regen und heftigen Gewittern für den Norden und Nordosten bringt. Im Süden sind Wellen von 1 bis 2 Metern prognostiziert.

Inmitten dieser Wetterextreme warnt das Ministerium vor erhöhten Feinstaubwerten in fünf Provinzen, die deutlich über dem von der Regierung festgelegten Grenzwert von 37,5 Mikrogramm pro Kubikmeter für einen Zeitraum von 24 Stunden liegen. Besonders betroffen sind Nakhon Phanom, Mukdahan, Kalasin, Phayao und Roi Et, die die höchsten PM2,5-Werte verzeichnen.

Satellitenbilder enthüllen, dass Thailand mit 1.015 Brandherden konfrontiert ist, wovon 355 in Waldreservaten liegen. Myanmar führt die Region mit 3.963 Bränden an, gefolgt von Kambodscha, Laos und Vietnam. Aufgrund eines grenzüberschreitenden Brandes bleibt der Nationalpark Preah Vihear in der Isaan-Provinz Sisaket bis Freitag (8. März 2024) geschlossen. Die Feuerwehr und lokale Behörden setzen alle verfügbaren Mittel ein, um dem Brand Herr zu werden und weitere Schäden zu verhindern.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.

Hartmut Wirth 06.03.24 21:20
@Jürgen Kesselheim
Mich wundert immer, wie Farangs ihre Lebensweise und Ansichten auf Thailand überstülpen wollen. Da stellt mir immer die Frage: "Warum lebt ihr dann hier"?

Und "Brandrodung" kann ich hier bei uns im Isaan tagtäglich sehen: arme Bauern holen das Reisstroh nicht von den Feldern, sondern brennen diese einfach ab ==> billig.
Ich habe diesbezüglich meinen Schwager gefragt. Die Antwort war: weil wir das hier schon immer so gemacht haben. (Und seit September hat's hier noch nicht geregnet. Da haben die Bauern andere Sorgen als die Luftverschmutzung.)
Und noch etwas wurde gesagt: Bangkok ist weit!
Jürgen Kesselheim 06.03.24 11:30
@Stefan Maiwald
1. Sie wohnen bestimmt nicht in einem Gebiet, das mit Brandrodung oder Waldbränden zu tun hat. 2. Ich finde es toll, dass sie für Straffreiheit der Thais in Thailand sind! 3. Wenn hier jemand seinen Kommentar nieder schreibt, muss man nicht ("...überheblichen besserwisserischen Farangs...") jemanden verunglimpfen (Spiegel schauen!)!
Stefan Maiwald 05.03.24 21:50
@Andreas Hamm
Wenn ich Ihren Kommentar so lese, dann denken Sie in DACH-Richtlinien. Wir sind hier in Thailand. Wie sollten denn die Strafen Ihrer Meinung nach aussehen? 1Mio thb, welche der Thai nicht bezahlen kann, oder Auto und Bike konfeszieren, damit er nicht mehr arbeiten kann? Natürlich sind die Brandrodungen zu verurteilen. Unbenommen. Aber Urteile sollten nicht von überheblichen besserwisserischen Farangs gefällt werden, welche vom Leben der einfachen Thais keinen blassen Schimmer haben. Ich weiß nicht, ob Sie in Thailand leben oder nur als Touri nach Thailand kommen. Ich vermute in diesem Kontext eher letzteres.
Andreas Hamm 05.03.24 13:00
Es ist doch schnurzpiepegal was in Kambotscha, Laos oder Vietnam an Waldbränden ist. Im eigenen Land aufräumen und Anzünden und Abbrennen kosequent verfolgen. Nicht immer mit dem Finger auf die Nachbar zeigen. Den eigenen Saustall ausmisten. In allen Belangen und auf allen Gebieten. Das ware eine Maßnahme