Sommerhitze: Viren und Keime auf dem Vormarsch

Bevölkerung soll Hygienegrundregeln befolgen

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm Keime und Bakterien in Lebensmitteln und Wasser. Foto: The Nation
Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm Keime und Bakterien in Lebensmitteln und Wasser. Foto: The Nation

BANGKOK: In Vorbereitung auf den für dieses Jahr vorhergesagten besonders heißen Sommer, warnt die Seuchenschutzbehörde die Bevölkerung vor Krankheiten, die durch Lebensmittel oder Wasser übertragen werden können.

Die Bevölkerung wird aufgefordert, besonders während der heißen Jahreszeit die Grundregeln der Hygiene einzuhalten, um das Aufkommen von Krankheiten verursachenden Bakterien und Keimen in Speisen zu verhindern, deren Wachstum durch das heiße Klima beschleunigt wird:

  • „Kin Ron“ (heiße Mahlzeiten essen) 
  • „Chon Klang“ (mit einem Esslöffel)
  • „Lang Meua“ (Händewaschen)

Weiter sollten Speisen nur mit sauberen Zutaten zubereitet werden: Obst und Gemüse mehrmals waschen und vermeiden, dass dabei dasselbe Schneidebrett oder Messer verwendet wird, das gilt besonders auch für rohe und gekochte Zutaten.

Denn unhygienisch zubereitete Lebensmittel aber auch Bakterien verseuchtes Wasser können zu Krankheiten wie Durchfall, Lebensmittelvergiftung, Dysenterie, Cholera und Typhus führen.

Der Generaldirektor der Behörde, Dr. Suwanchai Wattanayingcharoen, verweist auf eine jüngste Studie, die zum Ergebnis hat, dass dieses Jahr bereits 144.948 Menschen an Durchfall (1 Toter), 15.801 an Lebensmittelvergiftungen, 196 an Dysenterie, 155 an Typhus und einer an Cholera erkrankt waren.

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Heinz Jörg 28.02.19 03:20
Straßenküchen
Gezählt habe ich nicht, wie oft ich an Straßenküchen seit 1992 mit Appetit gegessen habe. Einige 100 mal waren es bestimmt. Bisher bin ich nicht krank geworden und erfreue mich auch sonst bester Gesundheit. Eigentlich erstaunlich, bei der Hitze. Natürlich sollte man sich schon an einige Sauberkeitsregeln halt und so oft es geht die Hände waschen. Hunde streicheln und dann mit den Händen essen ist auch nicht unbedingt empfehlenswert.
Jürgen Franke 27.02.19 16:35
Es ist sicherlich nicht erforderlich,
alle Dinge durchzukauen, die jeder eigentlich in der Kindheit bei entsprechender Erziehung mitbekommen haben sollte, obwohl Ordnung und Sauberkeit in Thailand generell nicht besonders beliebt sind.
Michael Meier 27.02.19 00:03
@ Diarrhoe
Diese Zahl ist doch wirklich bullshit ! Alle Unversicherten und Versicherten die sich nicht ärztlich behandeln lassen erscheinen nicht in der Statistik ! Ab in die Apotheke , wenige Imodium Tabletten und vorbei der Durchfall .
Ben Thai 26.02.19 16:19
Durchfall...
144.948 Durchfallerkrankungen plus die 2.7mio Dunkelziffer, die wegen so einer Lappalie nicht zum Arzt rennen