Skiverband: Weltcup-Kalender bleibt

​Änderungen bei Parallelrennen

Selina Freitag aus Deutschland im Einsatz beim FIS Weltcup-Skispringen der Frauen. Foto: epa/Filip Singer
Selina Freitag aus Deutschland im Einsatz beim FIS Weltcup-Skispringen der Frauen. Foto: epa/Filip Singer

OBERHOFEN/SCHWEIZ: Der Internationale Skiverband Fis will vorerst an seinem geplanten Weltcup-Kalender für die Saison 2020/21 festhalten, plant aber eine Modus-Anpassung bei den Parallelrennen. Künftig soll es keine Duelle mehr mit nur einem Lauf geben. Damit sich die Veranstaltungen nicht in die Länge ziehen, qualifizieren sich nur noch 16 statt 32 Fahrerinnen und Fahrer für die K.o.-Durchgänge. Das teilte das Alpin-Komitee der Fis nach einer Video-Konferenz am Donnerstag mit.

Hintergrund der Modifizierung ist die Erkenntnis, dass sich Abweichungen zwischen zwei Parallelkursen wegen der Topographie der Hänge nicht ganz vermeiden lassen, selbst wenn die Tore identisch gesteckt sind. So setzten sich beim Parallel-Riesenslalom der Frauen in Sestriere, wo vom Achtelfinale an nur ein Lauf stattfand, in 17 von 20 Fällen die Athletinnen auf dem offensichtlich schnelleren blauen Kurs durch. Am Ende gab es ein Außenseiter-Finale.

An ihrem ursprünglichen Kalender will die Fis trotz Corona-Pandemie festhalten. Eine Fis-Taskforce soll eine Strategie für möglicherweise länger anhaltende Reise- und Zuschauerbeschränkungen entwickeln, um faire Bedingungen zu gewährleisten. Alle Vorschläge des Alpin-Komitees müssen zunächst vom Fis-Council abgesegnet werden.

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