Shangri-La-Dialog hat begonnen

Hohe Sicherheitsvorkehrungen am Shangri-La-Hotel, dem Veranstaltungsort der Konferenz. Foto: epa/Wallace Woon
Hohe Sicherheitsvorkehrungen am Shangri-La-Hotel, dem Veranstaltungsort der Konferenz. Foto: epa/Wallace Woon

SINGAPUR (dpa) - Vor dem möglichen Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Singapur hat in dem südostasiatischen Stadtstaat eine hochkarätig besetzte Sicherheitskonferenz begonnen.

Zu dem sogenannten Shangri-La-Dialog wird unter anderem US-Verteidigungsminister James Mattis erwartet. Für Deutschland ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dabei.

Die Sicherheitskonferenz für den Asien-Pazifik-Raum ist nach dem gleichnamigen Luxushotel benannt, in dem sie stattfindet. Das «Shangri-La» gilt auch als denkbarer Treffpunkt für den möglichen Gipfel zwischen Nordkorea und den USA. Offiziell gibt es dafür noch keine Bestätigung. Nach der zwischenzeitlichen Absage durch US-Präsident Trump deuten die Zeichen mittlerweile wieder darauf hin, dass das Treffen am 12. Juni doch stattfinden könnte.

Zu der Konferenz, die bis Sonntag dauert, ist auch Indiens Ministerpräsident Narendra Modi nach Singapur gekommen. Das Treffen findet einmal pro Jahr statt - vergleichbar mit der Sicherheitskonferenz jedes Frühjahr in München. Neben dem Korea-Konflikt geht es dabei insbesondere um den Streit zwischen China und mehreren anderen Staaten um Gebiete im Südchinesischen Meer.

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