Selenskyj lobt Rückendeckung aus dem Ausland

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, bei der 60. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Foto: Sven Hoppe/dpa
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, bei der 60. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Foto: Sven Hoppe/dpa

KUPJANSK: Nach zwei Tagen im Ausland ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wieder an die Front gefahren. Seine Luftwaffe verkündet weitere Erfolge bei der Jagd auf russische Kampfflugzeuge.

Nach seiner Rückkehr von der Münchner Sicherheitskonferenz ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an die Front in der Ostukraine gereist. «Ich bin froh, heute hier zu sein und Euch zu sehen», sagte der Staatschef gemäß einer Mitteilung am Montag bei einer Ordensverleihung an Soldaten. Selenskyj besuchte demnach einen Kommandopunkt bei der Stadt Kupjansk im Gebiet Charkiw.

Zuvor hatte der ukrainische Luftwaffenchef, Mykola Oleschtschuk, von zwei weiteren abgeschossenen russischen Kampfflugzeuge gesprochen. Die Suchoi-Maschinen der Typen Su-34 und Su-35C sollen dabei im besetzten Teil des Donezker Gebiets bei Mariupol abgestürzt sein. Damit hat die russische Luftwaffe Kiew zufolge innerhalb von drei Tagen fünf Kampfflugzeuge verloren. Bestätigungen der Abschüsse von russischer Seite lagen nicht vor. Unabhängig ließen sich die Angaben zunächst nicht überprüfen.

Vergangene Woche hatte das ukrainische Militär nach monatelangen erbitterten Kämpfen die ostukrainische Stadt Awdijiwka aufgegeben.

Die Ukraine verteidigt sich seit knapp zwei Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion. Für die Verteidigung hat Kiew auch moderne Flugabwehrsysteme mit großer Reichweite erhalten.

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