Selenskyj fordert Russland zum Rückzug aus AKW auf

Ein Mann reinigt eine nach russischem Beschuss zerstörte Wohnung. Foto: Kostiantyn Liberov
Ein Mann reinigt eine nach russischem Beschuss zerstörte Wohnung. Foto: Kostiantyn Liberov

KIEW/MOSKAU: Die Lage um das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja ist weiter brandgefährlich. Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert deshalb dringendes Handeln. Ein Überblick zum Geschehen in der Nacht und ein Ausblick auf den Tag.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland erneut mit Nachdruck zum Rückzug aus dem Atomkraftwerk Saporischschja aufgefordert. Er warnte einmal mehr auch vor den Folgen einer möglichen nuklearen Katastrophe. «Jeder radioaktive Zwischenfall im Atomkraftwerk Saporischschja könnte auch zu einem Schlag gegen die Staaten der Europäischen Union und gegen die Türkei und gegen Georgien und gegen die Staaten weiter entfernter Regionen werden», sagte der Staatschef in seiner Videobotschaft am Montagabend. «Alles hängt nur von der Richtung und der Stärke des Windes ab», sagte Selenskyj.

Der Dienstag ist Tag 174 des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Das von Russland besetzte größte Kernkraftwerk Europas wird seit Tagen beschossen. Die Ukraine und Russland machen sich gegenseitig dafür verantwortlich. Selenskyj sagte, dass Russland sich ohne Bedingungen aus dem AKW zurückziehen müsse. Zugleich bekräftigte er seine Forderungen vom Wochenende nach Sanktionen gegen den russischen Atomkonzern Rosatom und die gesamte Nuklearindustrie des «Terrorstaates».

Selenskyj fordert internationale Gemeinschaft zum Handeln auf

Die internationale Gemeinschaft müsse handeln, weil sie durch Russlands Terror in Gefahr sei, betonte er. «Wenn die Welt jetzt nicht die Kraft aufbringt und die Entschlossenheit, um eine Atomanlage zu schützen, dann heißt das, dass die Welt verliert», sagte Selenskyj. Wenn Russland gewinne, würden andere «atomare Terroristen» ermutigt, ebenso zu handeln. Es gehe um den Schutz vor radioaktiver Verstrahlung. Nach Angaben der Besatzungsvertreter werden bisher keine erhöhten Strahlenwerte gemessen.

Die Ukraine wirft Russland vor, mit dem Beschuss «atomaren Terror» zu betreiben. Besatzungsvertreter Wladimir Rogow wiederum hatte mitgeteilt, ukrainische «Terroristen» würden die Schüsse abfeuern. Er hatte auch eine Feuerpause vorgeschlagen. Eine von 42 Staaten geforderte Übergabe des Kernkraftwerks an die Ukraine lehnt Russland aber ab. Kiew hat das Kraftwerksgelände nach eigenen Angaben auch selbst bereits mit Kampfdrohnen angegriffen.

Die Ukraine beschuldigt die russischen Truppen, das AKW als Festung zu nutzen, um von dort auf die am anderen Ufer des Dnipro-Stausees liegenden Kleinstädte Nikopol und Marhanez zu schießen. Russland hingegen behauptet, die Ukraine beschieße die Anlage mit Drohnen, schwerer Artillerie und Raketenwerfern. In den meisten Fällen fange die russische Luftabwehr die Geschosse ab. Dennoch sei bereits Infrastruktur auch im Bereich des dortigen Atommülllagers getroffen worden. Eine erhöhte Radioaktivität wurde nach Angaben von Experten bisher nicht registriert.

Russischer Verteidigungsminister und UN-Chef Guterres telefonierten

Die Lage um das Kraftwerk war auch Thema eines Gesprächs von Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu und UN-Generalsekretär António Guterres. Dabei seien die Bedingungen für einen sicheren Betrieb des AKW erörtert worden, teilte das Ministerium am Montag in Moskau mit. Die Vereinten Nationen in New York bestätigten das Telefonat. Details wurden nicht genannt.

Russland hatte den UN vorgeworfen, einen bereits vereinbarten Besuch von Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) im letzten Moment gestoppt zu haben. Die Vereinten Nationen wiesen die Behauptung Moskaus nun offiziell zurück. Anders als von Moskau dargestellt hätten die UN eine Operation der IAEA weder verhindert noch blockiert. «Das UN-Sekretariat ist nicht befugt, Aktivitäten der IAEA zu blockieren oder abzubrechen», sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric am Montag in New York. Die IAEA handle unabhängig.

Dujarric betonte, dass die Ukraine eine IAEA-Mission von ukrainisch kontrolliertem Gebiet aus beschützen könne. Dennoch müsse es eine Einigung zwischen Russland und der Ukraine geben, schließlich befinde sich das Kraftwerk derzeit auf russisch kontrolliertem Territorium. Zuletzt hatte es Unstimmigkeiten darüber gegeben, wie ein Reiseweg der IAEA-Experten aussehen könnte. Die Ukraine würde eine Mission ausschließlich durch von Russland besetztes Gebiet - etwa über die Schwarzmeer-HalbinselKrim oder auf anderem Wege über die russisch-ukrainische Grenze - nicht erlauben.

Lettland liefert vier Militärhubschrauber an die Ukraine

Die Kämpfe in der Ukraine mit Schwerpunkten im Donbass und im Süden in den Regionen Cherson und Saporischschja dauerten an. Die Ukraine setzt auf die Lieferung schwerer Waffen aus dem Westen, um den russischen Vormarsch zu stoppen, die Angreifer zurückzudrängen und besetzte Gebiete zu befreien. Nun erhielt die Ukraine von dem EU- und Nato-Mitgliedsstaat Lettland vier Hubschrauber als Militärhilfe. Jeweils zwei Helikopter vom Typ Mi-17- und Mi-2 seien teils zerlegt an die ukrainische Luftwaffe geliefert worden, teilte das Verteidigungsministerium in Riga am Montag mit.

Die gespendeten Hubschrauber würden dabei helfen, «Militäroperationen durchzuführen und Leben zu retten», sagte Verteidigungsminister Artis Pabriks einer Mitteilung zufolge. «Die Unterstützung der westlichen Länder für die Ukraine darf nicht enden, bis sie ihr gesamtes Territorium von der russischen Besatzungsmacht befreit hat».

Selenskyj beklagte in seiner Rede, dass Russlands Aggression für eine Vielzahl von Krisen in der Welt verantwortlich sei, darunter im Energie- und im Ernährungssektor. Trotzdem zeigte er sich einmal mehr sicher, dass die Ukraine am Ende siegen werde.

Was am Dienstag wichtig wird

Am zweiten Tag seiner Skandinavien-Reise trifft Kanzler Olaf Scholz (SPD) in Schwedens Hauptstadt Stockholm Ministerpräsidentin Magdalena Andersson. Bei dem Antrittsbesuch wird es auch um die Lage in der Ukraine gehen. Zudem dürfte der geplante Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands Thema sein. 23 von 30 Mitgliedstaaten haben schon zugestimmt, darunter auch Deutschland. Unter anderem fehlt noch die Türkei, die den Aufnahmeprozess lange blockiert hatte.

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Derk Mielig 25.08.22 20:45
@Ender
Wenn schon nicht alle, dann keinen. Ich habe verstanden und Ihnen deshalb, wenn ich mich nicht irre, bereits recht gegeben.
David Ender 25.08.22 17:59
Am Ende jedes populistischen Traums Hr Mielig ...
... lauert stets die harte Mathematik. Wie ich wissen auch Sie, dass das dt. Sozialsystem unter einem unkontrollierten Ansturm von Migranten aus den diversen Failed States der Welt zusammenbrechen wuerde. Das ist nicht mehrheitsfaehig, nicht mal im ponyhofvertraeumten Deutschland der Berliner Republik. Und "Heilung" der Zustaende in Nordafrika, Libanon oder Afghanistan durch das Hereinholen von Millionen Migrationswilligen ist wohl auch eine naive Illusion. Die Zustaende dort sind so wie sie sind. Nicht wegen boesen westlichen Konzernen, verschlagenen Geheimlogen oder der (zwinker zwinker AfD) "Hochfinanz", sondern weil deren Kultur vor Ort diese Systeme von Machtmissbrauch, Korruption, Vetternwirtschaft, Clandenken, Ignoranz, mangelndem Liberalismus und froemmelndem Stumpfsinn alldas so ertraegt. Als jemand der auch in Kambodscha einen Wohnsitz hat weiss ich ganz konkret warum dieses Land ein Entwicklungsland auf niedrigsten Standards ist. Die Probleme sind hausgemacht. Als Kulturist benenne ich sie ... wahre Ignoranten relativieren, reden schoen, beschuldigen alle anderen rundherum und zementieren die Zustaende ad infinitum. Das ist wahre Ignoranz Herr Mielig. But as I said ... Let's agree to disagree. Nice discussion. Thx.
Derk Mielig 23.08.22 17:00
@Ender
Nein, es ist notwendig, hier weiter auszuführen, was Sie glauben, was es nach meiner Ansicht für das dt. Sozialsystem bedeuten würde, wenn man jeden Hungerleider reinlassen würde. Mir ist das vollkommen egal, denn Sie sind Populist, Sie relativieren sich alles so zurecht, dass es in Ihr Weltbild passt. Egal, ob es um Migrationsgründe oder meine Weltsicht geht. Sie sind nicht bereit, ernsthaft darüber zu diskutieren, welche Verantwortung die sog. 1. Welt ggü. der 3. hat. Sie wollen einfach weiter von Billigglohnländern profitieren und ansonsten mit diesen Menschen nichts zu tun haben, sie interessieren Sie nicht!

Und wie ich bereits bemerkte, Sie sollen gerne Recht haben, es ist mir wirklich gleich, bei einem Ignoranten wie Ihnen.
David Ender 23.08.22 15:16
Antwort Herr Mielig ...
... Sie propagieren ein generelles Asylrecht fuer alle Notleidenden der Welt. Zur Information: Mehr als 2 Mrd Menschen auf diesem Planeten leben von Durchschnittseinkommen (nicht Mindesteinkommen!!) welche unterhalb der dt. Grundsicherung liegen. Hunderte Millionen Menschen sind mangelernaehrt - ganz ueberwiegend in den finstersten Diktaturen da draussen. Ich denke ich muss hier nicht weiter ausfuehren was es fuer das dt. Sozialsystem bedeuten wuerde Ihre Sichtweise zum Thema "Asyl auch aus wirtschaftlichen Gruenden" einzufuehren. Damit holen Sie vielleicht eine Handvoll Gruener Traeumer und einige LinkInnen hinterm Ofen hervor. Voellig unrealistisch, jedoch "thoughts are free" Herr Mielig. Danke fuer den Austausch hier. Ich schaetze Ihre grundsaetzlich prodemokratische Denkweise in einer deutschen Welt, welche zunehmend antidemokratische Schlagseite bekommt um an der Tankstelle hoffentlich mal 20 Euro zu sparen. Von wegen unsere "neuen besten Freunde im Osten" und so. Widerlich!
Hermann Hunn 23.08.22 02:30
Keyboard-Salat mit Chili-Dressing
@Khun Ling Uaan: Sorry, ist mein Fehler. Ich schreibe zuerst in eine Textdatei und kopiere zuletzt in das Beitragsfenster. Unglücklicherweise waren auf dem zweiten Bildschirm gleichzeitig zwei „Farang-Fenster" offen, und ich habe meinen Post „mit dem Rücken an der Wand" prompt am falschen Ort kopiert. Lesen Sie dort den Artikel ? SCHWEIZ \ Wie der Sandoz-Chemieunfall den Rhein zur Kloake machte ? und der Zusammenhang passt.

Herr Rüegsegger hat da nichts entfernt, jedoch einen Beitrag (Kommentarregel) gesperrt.

HRB hat dort drei Beiträge gepostet, welche einem normal denkenden Mensch die Haare zu Berge stehen lassen. Seine spärliche und diffuse Reaktion mit „Aare a Lago" erklärt seine allgemeine (geographische und altersmässige) Desorientierung: Die Aare fliesst ab welchem „Vorort von Aarau" auch immer, in keinen „Lago".

☺☺☺
Ling Uaan 22.08.22 13:22
Khun Hunn – excellent ihre „key board salads”
Gerne mehr davon.

Leider scheint der Post @Hunn 21.08.22 06:26 mittlerweile etwas aus dem Zusammenhang gerissen, da die zugrundeliegende, beanstandete Entgleisung vom Chef wohl aus gutem Grunde entfernt wurde.
Derk Mielig 22.08.22 02:40
@Ender
Nur noch eine Frage zum Abschluss:
Wie heißt jemand, der vor Hunger und Elend davonläuft? Flüchtling kann er ja nicht sein, der passt ja nicht in Ihre Definition.
Jürgen Franke 21.08.22 20:10
Herr Ender, Ihr emotionsgeladener Beitrag
findet bestimmt große Zustimmung, doch wird sich die Situation in Deutschland nicht ändern, da jeder Mensch offensichtlich unter Demokratie etwas anderes versteht.
David Ender 21.08.22 19:40
Herr Mielig ...
Ein Fluechtling ist rechtlich klar definiert: Krieg, Verfolgung. Das trifft auf die Mehrzahl der Migranten nachweislich (Bundesamtdaten der vergangenen Jahre!) nicht zu - und Sie wissen das. Die Migranten kommen gezielt in Staaten (wie die BRD), wo grosszuegige Sozialhilfe wartet. Weit weg vom Herkunftsland - oft viele Flugstunden. Es geht nicht um Sicherheit, sondern um Absicherung in einem Zielland der Wahl wo es am angenehmsten ist. ... Zu den USA: Ich war selbst mit einem L1 Executive Visum drueben. Die sind iextrem strikt bei der Auswahl derer die sie ins Land lassen. Akademiker, Informatikerm etc Korankenntnisse alleine reichen bei denen nicht aus. Wer am Grenzzaun aufgegriffen wird, kommt in einen Bus und ist binnen 24h wieder in Mexico. Sie erkennen den kleinen Unterschied zum "Seenot"-Pendeldienst nach Italien und weiter nach BRD? Entweder die Deutschen spinnen - oder die Amis. Meine Meinung: Wir pervertieren zunehmend Begriffe wie "Seenot" (der Start ist ja quasi schon im quasi Rettungsboot) oder "Fluechtling" (die Absicht ist Migration). Da mache ich nicht mit. Und die (Merkel Zitat 2017) "Zustaende von 2015 duerfen und werden sich nicht wiederholen" unterschreibe ich ebenfalls. Andere Meinungen respektiere ich als Demokrat klarerweise ... und eben auch die Ihre Hr Mielig.
Derk Mielig 21.08.22 14:00
@Ender
Sie hab zwar den Unterschied zwischen Asylant und jemandem, der in ein Land einwandert, um dort einen Job anzutreten, immer noch nicht verstanden, aber ich habe beschlossen, dass Sie Recht haben.

Das die Amis sich ihre Migranten, also die Flüchtenden, sorgfaeltig per Punktesystem aussuchen, ist natürlich Quatsch, oder bekommen die Migranten, die illegal über die mexikanische Grenze kommen, diese zur Geburt von Uncle Sam in die Wiege gelegt? Nein, die behandeln ihre Asylanten und Flüchtlinge ähnlich wie wir. Es gibt sogar Sozialhilfe.
Martin Pohl 21.08.22 13:50
HRB
Die einzig richtige Reaktion!
Hansruedi Bütler 21.08.22 13:40
Es macht keinen Sinn auf Ihren Tastatursalat
einzugehen.
Aare a Lago!
Alles klaro.
Hermann Hunn 21.08.22 06:26
Mit dem Rücken an der Wand?
@Herr Hansruedi Bütler:

Am vergangenen Freitag besuchte ich das Thai Food & Culture Festival 2022 in Bülach. Herr Martin Rüegsegger samt Gattin und deren Freundin erweckten in mir nicht den Eindruck, an einer Wand zu stehen. Auch als Nicht-Mediziner versichere ich Ihnen: Er ist bester Laune und es geht ihm und seinem ebenso anwesenden Team ausserordentlich gut. Vielmehr habe ich den Eindruck dass sich Herr Rüegsegger ausserordentlich freut, vor Ort während drei Tagen nur fröhliche Menschen zu treffen und keine Querulanten und Stänkerer „face to face„ anstandshalber begrüssen oder noch schlimmer deren per I-Net zugestellten „Befehle" verarbeiten zu müssen.

Buddha und allen Göttern sei gedankt, dass Sie (für eine hoffentlich lange Zeit) wohlbehütet in Chiang Mai still und leise Ihren skurilen Nachrichtenquellen nachgehen können. Einschlägige Foren, in denen Sie „ebenso-schlägige" Beiträge posten können, gibt es doch genug. Oder sind Sie dort schon (un)freiwillig ausgeschieden?

Ich hoffe für Herr Rüegsegger, dass er sich mit Ihrem „elektronisch filtriert/zurückgehaltenem Beitrag" während den drei Tagen nicht herumschlagen muss und seine gute Laune durch Ihr „pränatales Trötzle" und Aufbegehren (ist das einer verspäteten Pubertät zuzuschreiben?) verdorben wird.

Einfach unterirdisch Ihr Beitrag, er verdient nicht einmal ein einziges ☹ !!!
Hermann Hunn 21.08.22 04:00
... und zerfällt in länger lebende Radioisotope.
@ Herr Hansruedi Bütler: Höchst interessant, wie PU-Isotope zerfallen. Könnten Sie den interessierten Farang-Lesern beschaulich vorrechnen, wie viele Generationen von Nöten wären, um den Zerfall T1/2 (Halbwertzeit) von „PU-244" unter Laborbedingungen zu begleiten?

Es wäre möglich, dass Ihnen die Zeitspanne zwischen dem Austreten radioaktivem Material in Pripjat und dem Alarm im 1200 Kilometer entfernten AKW Forsmark entgangen ist. Nach nur 2 Tagen registrierte man dort erhöhte Radioaktivität, dessen Ursprung man zuerst nicht zuordnen konnte. Im Zusammenhang mit dieser Katastrophe von „geringen Mengen an PU-239 und Fallout nur im Umkreis von 100km" zu fabulieren, zeugt doch von minderer Altersweisheit. ☹ Woher kommen die noch heute aktuelle ~58% Überschreitung des Grenzwertes mit CS-137 in Maronenröhrlingen aus österreichischen Regionen?

Die Quellen Ihres Wissens sind anscheinend Geheimdienstleute des damaligen KGB um Vladimir Vladimirovic Putin. Ihre anderen „3-Letter-Geheimquellen" sind wohl versiegt, nachdem Sie diese als korrupte Institutionen gebrandmarkt haben.

Interessanter und aufschlussreicher wäre T1/2 zweier Cremeschnitten im (verbleiten ☺) Kühlschrank eines Haushaltes mit zwei halbstarken Kids. Mit dieser Kennziffer könnte eventuell der Einkauf vieler Farang-Leser ökonomischer gestaltet und dem Haushaltsbudget angepasst werden. Resultat: „Klimaziele / Foodwaste" mit positivem Schub! Meine persönliche Erfahrung liegt zwischen T-max ~24h und T-min <45s.

☺☺☺☺☺
David Ender 21.08.22 00:10
zu guter Letzt ...
... noch etwas Humor Herr Mielig:
Wie nennt man Frau von Storch und Frau Wagenknecht in einem Porsche?
Ein Dumm-Dumm Geschoss.
David Ender 21.08.22 00:00
@Mielig
Politik ist Management einer Volkswirtschaft innerhalb definierter ethischer Leitlinien. Ich bin bei Ihnen, dass der Humanismus ein wesentliches Fundament der Politik sein muss. Wie immer im Leben braucht es aber auch die noetige Balance. Auch Sie spenden nicht Ihr gesamtes Einkommen an alle Beduerftige da draussen ohne zu wissen wie Sie Ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten koennen. Ebenso sollten die "Manager" im Kanzleramt ein Auge auf die internat. Wettbewerbsfaehigkeit behalten, waehrend sie versuchen Menschen die ihre Failed States verlassen wollen (Migranten?, Fluechtlinge?) ins deutsche Sozialsystem hereinlassen. Soweit mein Punkt. Meine Grenzen sind hier enger, in-line mit USA, CAN, AUS, Japan oder Suedkorea, die illegale Migration verhindern und Fluechtlinge bloss auf Basis ausgestellter Asylbescheide einreisen lassen. Sie propagieren eher den NGO-Ansatz, die Asylverfahren nach der bereits erfolgten Einreise (eigentlich Niederlassung im Bundesgebiet) zu starten. Widerrechtlich, jedoch nach "weichen Kriterien" wohl "human". Let's agree to disagree. Mein oekonom. Argument dabei allerdings: Seit Mitte der 1990er Jahre ist das deutsche pro-Kopf-BIP um mehr als 40% (!!) hinter das US-amerikanische zurueckgefallen. Die Amis suchen sich ihre Migranten sorgfaeltig per Punktesystem aus. Unsere Migranten beherrschen in der Regel nichtmal eine Fremdsprache. Wem das keine Sorge macht, nun, ... ich lasse das mal hier so stehen.
Derk Mielig 20.08.22 13:30
@Oekonom Ender
Wenn Sie Gründe und Schwäche der dt. Importwirtschaft und der Emigration realisieren und offen benennen wollen, lese ich mir das natürlich auch gerne durch.
Bis dahin kann ich Ihnen schon mal sagen, dass mir Humanismus lieber ist als Ökonomie. Auch wenn sich das auf meinem Konto bemerkbar macht.
Derk Mielig 20.08.22 13:30
@Ender - damit hatte ich wohl nicht ganz unrecht
"Es sei denn, Sie möchten sich damit hier bei einer bestimmten Klientel als Mitstreiter zum Schutz des Abendlandes bewerben."
Derk Mielig 20.08.22 13:10
@Ender - wären Sie mal mehr Mensch als Ökonom
"Erst kucken wir mal, dann warten wir ab - und dann werden wir schon sehen".
Korrekt, so ähnlich steht das im Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951, auch Genfer Flüchtlingskonvention genannt.
David Ender 20.08.22 13:00
@Mielig
Das Problem ist nicht was ich entscheide, sondern dass anstatt auf Asylverfahren in Nachbarstaaten von Buergerkriegsstaaten zu bestehen, erstmal alle hereingelassen werden. Frei nach dem Motto "Erst kucken wir mal, dann warten wir ab - und dann werden wir schon sehen". Mal im deutschen Sozialsystem angekommen hat natuerlich kaum jemand Lust jemals wieder zu einem Durchschnittslohn daheim zu arbeiten, welcher unter der Grundsicherung hierzulande liegt. Zudem geht diese Diskussion am Hauptproblem vorbei, zumal die Mehrheit der Migranten eben nicht aus Syrien kommt sondern einfach aus den gescheiterten Staaten Nordafrikas und Vorderasiens. Wer Bangladesh nach Deutschland holt hilft nicht Bangladesh sondern macht aus Deutschland Bangladesh. Dass unser Kulturkreis im globalen Wettbewerb der Besten zunehmend zurueckfaellt interessiert wohl bloss Oekonomen wie mich. Ankommen wird diese Realitaet jedoch sowieso bei jedem irgendwann mal. Ist eben in Makro- wie in der Mikrooekonomie: Wer laufend die falschen Entscheidungen trifft, bezahlt am Ende die Zeche. Die relativ schrumpfende pro-Kopf Wirtschaftsleistung, der Mangel an Innovationsstaerke, falsche "Partner" wie China oder Russland: Der Euro erodiert, die dt. Renten werden zunehmend zur Lachnummer, das Land verkommt zu Kunden der Weltmarktfuehrer. Staerke hat Gruende, Schwaeche ebenfalls. Zweitere ueberhaupt zu realisieren und offen zu benennen halte ich fuer den richtigen Weg. Muss man aber nicht Herr Mielig. Schoenes WE.
Derk Mielig 20.08.22 11:30
@Ender
Klingt alles sehr sachlich. auch, dass Sie anscheinend darüber entscheiden, wer unter einem Kontrollverlust leidet und wer Fluechtling nach der Genfer Konvention ist.
Zur Erinnerung: Die Flüchtlinge 2015 kamen meist aus Syrien in D an, die meisten landeten allerdings im Libanon und Jordanien. Wieso nicht in Südkorea oder Japan? Denken Sie darüber nach, lassen Sie sich Zeit.
Geflüchtet sie die Menschen übrigens vor dem Bürgerkrieg und dem IS. Das sind die, die sich gerne beim Morden filmten und Mädchen raubten, um sie zu ehelichen.

Übrigens, was ist eine Blondine zwischen zwei AfD-Wählern? Nicht die dümmste.
David Ender 20.08.22 11:00
Sehr geehrter Herr Mielig ...
... Ihr versuchtes Verwirrspiel dreht sich im Kreis und ignoriert die Fakten des Bundesamtes fuer Migration: Allein waehrend des Kontrollverlustes des Jahres 2015 kamen 1.2 Mio Migranten nach Deutschland. Nicht Fluechtlinge nach der Genfer Konvention, keine politisch Verfolgten, keine Dissidenten, Schriftsteller oder Journalisten - sondern illegale Einwanderer, die ihren Weg ueber die EU-Grenzen erzwingen. Jedes Jahr kommen einige 100,000 dazu. Der demokratische Rechtsstaat wird sukzessive ausgehebelt, allerdings bloss bei uns. Niemand landet illegal an Suedkoreas oder Japans Kuesten an und erzwingt sich Zugang abseits des Asylverfahrens. Keine "Fluechtlingsboote" "kentern" vor Kanada oder den USA um den Migranten den Weg ins Land zu erzwingen. Alljene die ueber den Zaun nach USA springen, werden abgeschoben. ... Herr Mielig - Sie koennen hier diese Demokratien und offenen Gesellschaften nun allesamt zu "AfD", "von Storch" (igitt!), "Wagenknecht" (oh Graus) oder sonstwas erklaeren. Mir als glasharter Demokrat sind diese Nationen jedenfalls naeher als diese Berliner Republik die meint, per Laissez Faire vorm Problem wegducken zu koennen. Natuerlich sind wieder "die Deutschen" hier im Recht - und alle liberalen Demokratien da draussen irren. Kennen wir ja: Fracking, Atomkraft, Nordstream2, Wandel durch Handel - irgendwie scheint unser Kulturkreis immer diametral daneben zu liegen. Doch Geisterfahrer sind stets alle anderen. Und AfDler/Nazis natuerlich. Wie langweilig.
Derk Mielig 19.08.22 19:30
@Ender
Selbstverständlich verneinen hier regelmäßig fast alle Abendlandschützer, der AfD nahe zu stehen. Aus diesem Grund habe ich Sie natürlich auch nicht als AfDler abgekanzelt. Diese Verwirrungen um die Einwanderungs- und Asylverfahren gibt es auch bei SPDlern. Es war also gar nicht nötig, zu bellen.

Aber nett, dass Sie mich bei dieser Thematik um Sachlichkeit bitten, und selber so etwas dazu posten:
" die uns Millionen Migranten aus Nahost und Nordafrika als "Fluechtlinge" verkaufen wollen. Naja, wer's glaubt"
"ertraegt Deutschland dank Laissez-Faire den Zuzug aus eben den rueckstaendigsten Teilen der Welt."

Was sagteigentlich Frau v. Storch, wenn sie ins Kinderzimmer geht?
„Ich guck mal eben nach dem Rechten“

David Ender 19.08.22 18:30
Unsachlichkeit ...
Unsachlich ist es jedenfalls mich als AfDler abzukanzeln, bloss weil ich das Laissez faire eines ausser Kontrolle geratenden Rechtsstaates ablehne. Nichts widert mich mehr an als christliche Abendlaender, Putinverehrer, Rassisten oder Autokratenfans aller Coleur. Also bleiben Sie sachlich. Die Feinde der Demokratie und Menschenrechte sind weder Sie noch ich. Sie stehen ganz rechts und ganz links aussen und agitieren der Hufeisentheorie folgend schoen synchron im Chor. Speziell in deutschsprachigen Foren, was mich sehr nachdenklich macht.
Derk Mielig 19.08.22 16:40
@Ender
Wie gesagt, Ihnen, als "Kulturist", hätte ich zugetraut, den Unterschied zwischen Einwanderungs- und Asylverfahren zu kennen. Das dem nicht so ist, hatten Sie bereits am 18.08.22 11:20, deutlich gemacht. Es wäre also, zumindest aus meiner Sicht, nicht nötig gewesen, dass noch einmal, zumal auf sehr unsachliche Art und Weise, zu bestätigen. Es sei denn, Sie möchten sich damit hier bei einer bestimmten Klientel als Mitstreiter zum Schutz des Abendlandes bewerben.
David Ender 19.08.22 15:00
Herr Mielig ...
Nicht ich verwechsle hier die Begriffe sondern jene Propagandisten (wie Sie womoeglich?), die uns Millionen Migranten aus Nahost und Nordafrika als "Fluechtlinge" verkaufen wollen. Naja, wer's glaubt ... Aus 11 Flugstunden Entfernung betrachtet ist das aber sowieso nun als deren Problem. Ich "leide" bloss indirekt ueber einen erodierenden Euro und meine zukuenftige Mickey Mouse-Rente aus einem in Zeitlupe kollabierenden System. Zum Glueck lebe ich von IP-Einkuenften in USD und kann auch darueber einigermaszen muede grinsen.
Derk Mielig 18.08.22 11:50
@Ender
Nun enttäuschen Sie mich aber wirklich. Wenigstens Ihnen, als "Kulturist", hätte ich zugetraut, den Unterschied zwischen Einwanderungs- und Asylverfahren zu kennen.
Darüber hinaus möchte ich klarstellen, dass ich eine angeblich nicht existierende Migrationspolitik (der Stadt) Berlin nicht ebenfalls mit Sorge betrachte, höchstens mit Verwunderung über die tw. schlechte Organisation.
michael von wob 18.08.22 11:40
@ David
Ganz einfach, D ist für Hochqualifizierte uninteressant ! Kanada , Schweiz , Australien, Schweden, Norwegen u.a.m.sind viel attraktiver .
David Ender 18.08.22 11:20
@Mielig
Als Kulturist verfolge ich die nicht existierende Migrationspolitik Berlins ebenfalls mit Sorge. Waehrend sich die USA, CAN, AUS, Japan usw per Punktesystem die Bestqualifizierten aus mehr oder weniger progressiven Kulturen ziehen, ertraegt Deutschland dank Laissez-Faire den Zuzug aus eben den rueckstaendigsten Teilen der Welt. Wer meint das dt Sozialsystem koenne das noch jahrelang ertragen oder dass Migranten ohne Englisch- dafuer mit tiefen Religions-Kenntnissen ausgestattet unsere Wettbewerbsfaehigkeit erhalten koenne, muss schon sehr sonnig optimistisch sein. Oder einfach zu feige die Dinge beim Namen zu nennen ....
Derk Mielig 18.08.22 01:00
@Ender
Vllt. liegt es an meiner Heimatstadt Berlin, wir haben eine wahre Spätikultur. Also Bölken vor der Spätverkaufsstelle. Danke für die Ausführungen.
David Ender 17.08.22 23:30
@Mielig - ueber Spaetis und andere Zukurzgekommene
Als "Spaetis" bezeichnen Paedagogen mehr oder weniger liebevoll jenen Nachwuchs der spaeter entwickelt, also mit deutlicher Verzoegerung hinter den anderen nachkommt. Meine Anspielung zielt hier auf den deutschen Kulturkreis und seinen hartnaeckigen Kampf gegen Demokratie und Buergerrechte und fuer seine Kaiser und Fuehrer, das auch noch 150 Jahre nach der US-Verfassung und der franzoesischen Revolution. Und im Gegensatz zum fast gesamten Westeuropa wollte sich die Demokratie in der Weimarer Republik einfach nicht durchsetzen, mangels liberaler Gesinnung im rechts- und linksextremen Lager. Die Demokratie musste unserem Kulturkreis quasi mit der Brechstange reingebombt werden, bis in deutschen Landen kein einziger Stein mehr auf dem anderen stand. Sehr traurig. Wer's noch trauriger will, braucht bloss nach Russland zu schauen. Die kommen selbst im 21. Jahrhundert nicht von ihren Herrschern auf Lebzeit und totalitaerem Gedankengut weg. Das einzige was da drueben funktioniert sind die Gulags und die Propaganda. Und auf eben diese Propaganda fallen selbst einige im Westen gerne herein - wohl aus lauter Frust ueber ihr eigenes Dasein und das "Unrecht" das im liberalen Kapitalismus eben manche mehr haben als sie selber. Soweit meine Beobachtungen im eigenen Bekanntenkreis, der allerdings bloss sehr wenige Putinfans umfasst. Zum Glueck!
Hansruedi Bütler 17.08.22 17:50
"Igittigitt" ein Schreiber versucht zu kaschieren,
dass die angeblich geheimen Unterlagen in Chiang Mai versteckt seien.
Geheimdienstquellen versichern aber, dass sie in einem Vorort von Aarau gefunden wurden!
Na sowas. Wie kommen die bloß in seine Hände?
Derk Mielig 17.08.22 15:00
@Ender
Sehr gut zusammengefasst.
"Spaetis-Kulturkreisen" - kommt das von Spätverkaufsstelle? Also der Stammtisch der Steintischler.
Derk Mielig 17.08.22 13:40
@Hunn
Sie müssen mir schon außengeländisch Antworten.
Derk Mielig 17.08.22 13:38
@Joe - Vollkommen richtig!!
"Putin hatte lange genug gewarnt bis hierher und nicht weiter." Und hat dann das getan, was er, und Sie, der NATO (nicht immer unberechtigt) laufend vorwerfen. Er hat einen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat begonnen, ohne auch nur einen Hauch der Bedrohung von diesem zu spüren.

Weder ist die Ukraine ein NATO-, noch ein EU-Mitglied. Aber selbst wenn sie es wäre, ist das kein Grund, einen Krieg zu beginnen. Man darf sich darüber aufregen wie ein Kosake, meckern wie Babajaga oder sich vor Frust den Belugawodga hinter die Binde kippen. Aber kein Land überfallen!

Im Übrigen hat die Geschichte gezeigt, dass es keinen größeren Garant für Sicherheit gibt, als das der Gegner auch nur den Verdacht hat, man hätte eine Atombombe. Die Ukraine wird sich derzeit sicherlich dreimal täglich in den Arsch beißen, dass sie ihre damals vernichtet haben.
Der Theoretiker der internationalen Beziehungen, John Mearsheimer, sagte damals voraus, dass eine Ukraine ohne jegliche nukleare Abschreckung wahrscheinlich einer Aggression durch Russland ausgesetzt sein würde, aber dies war zu dieser Zeit eher eine Minderheitenansicht. [Global Security Newswire 3. März 2014]
David Ender 17.08.22 13:37
"Diskussion" ueber den russischen Eroberungskrieg
Jeden Geschichtekenner ueberrascht die Intensitaet der Diskussion im Forum (nicht bloss hier im FARANG) nicht wirklich: Auch 1939 fanden viele Deutsche und Russen die Eroberung und Aufteilung des demokratischen Polens fuer durchaus "irgendwie legitim". Und so finden auch heute wieder viele in diesen beiden "Spaetis-Kulturkreisen" in Sachen Demokratie und Menschenrechten, die eine Eroberung der demokratischen Ukraine durch das Putinsche Russland rechtfertigen. Laut Adolf Hitler waren damals das "internationale Weltfinanzjudentum" (Reichstagsrede) und die verdammten Westmaechte am Weltkrieg schuld, natuerlich niemals der eigene Faschismus mit stets gleich unrealistischen Eroberungstraeumen. Die Fans der imperialen Eroberer (Polen, Baltikum) hiessen damals Nazis und Stalinisten. Heute heissen sie AfDler und Putinisten. Ansonsten nix Neues: Schuld am Krieg sind natuerlich die (zwinker zwinker) "Hochfinanz" und die verdammten Westmaechte mit deren grauslicher Demokratie. "Der Gegenschlag hat eingesetzt" titelte der Voelkische Beobachter am 2.Sept. 1939 frech in seinem faschistischen Kaeseblatt. Nun diese Kaeseblaetter heissen heute Komsomolskaya Pravda, RT TV und "Alternative Medien" von Ganser und Konsorten. Eben alles nix Neues. Hatten wir alles schon mal. Bloss dass aus den ueber 50% Deutschen die Eroberungskriege damals unterstuetzen heute gerade mal 5% uebrig sind - in etwa die "gute" Halbe AfD. Die Russen sind leider noch nicht so weit ... schade fuer die Ukrainer.
TheO Swisshai 17.08.22 12:10
@ Peter Joe / Angriffsarmee
Mal ehrlich, glauben Sie ernsthaft die NATO hätte Russland angegriffen?
Hermann Hunn 17.08.22 10:20
@Derk Mielig: Was wird in diesem AKW versteckt?
Vielleicht lagern dort die neuklassierten, ehemals geheimen Unterlagen betreffend Rudi Giulianis Recherchen um Hunter Bidens Ukraine-Beteiligungen? Die wurden bis vor kurzem in einem unscheinbaren Anwesen (ohne direkten Zugang zum Meer, igittigitt ☹) am S. Ocean Bvl / Palm Beach in einem Tresor gelagert.

Im Umfeld der politischen Unruhen um Frau Pelosis Besuch auf Taiwan wurde angeblich der Tresor, von der Weltöffentlichkeit unbemerkt, still und heimlich geleert und der Inhalt auf Rudis Anweisung via den UTP-Airport nach Chiang Mai verfrachtet. Anschliessend hat ein auserwählter „Copy-Paste-Spezialist" Kopien von den mysteriösen Urkunden gezogen. Dank schweizerischer „Highest Safety Crypto-Engine" sind sie jetzt geheimer denn geheim; nur der allein zuständige „Verfahrensverwickler" könnte Licht in das verworrene Narrativ bringen.

Vor dem Umladen in unverfänglichen Paraquat-Kanister, die man daselbst in leerstehenden Waldhütten aufgefunden hatte, sind die Originalpapiere wieder Re-Re-klassifiziert. Die Umstände, dass Hunter Biden angeblich in den Aufbau von „Bio-Labs" verwickelt war und die „Totenkopf"-Symbole auf den transportierten Kanister tragen selbstredend dazu bei, dass nun in den ukrainischen AKW`s auch noch geheime Labore der Stufe BSL-4 (in Kolzowo, Sibirien lagern noch Affen?- Pocken-Viren) vermutet werden.

Oder war's nur eine weitere Falle/Fake-News in Donald Trump's "einschlägigen" Portal für eine ebenso -fältige Leserschaft?

Who cares about this?

☺☺☺☺☺
Hansruedi Bütler 16.08.22 21:20
Seit wann ist die IAEO interessiert Biolabore
zu kontrollieren?
Ihre Aufgabe ist es die Lager an SNF (Spent nuclear fuel) zu kontrollieren, damit nicht größere Mengen an 239Pu gelagert werden.
Die anscheinend so demokratische Ukraine, erlaubte der IAEO noch nie eine Kontrolle durchzuführen!
239Pu selbst hat eine HWZ von 24110 a und zerfällt in noch gefährlichere und längerlebende Radioisotope.
Wie z.B.:
243Pu mit einer HWZ von 375000 a und 244Pu von 80 Mill. a!!!
Es müssen also größere Mengen an SNF dort lagern.
Da es sich um kernwaffenfähiges Material handelt, wäre bei einem gewollten Unfall, je nach Wetterlage Europa und RUS unbewohnbar.
Da noch von Biolaboren zu scherzen finde ich mehr als makaber, Herr Mielig!!!
In Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 ein Reaktorunfall und dabei gelangten nur geringe Mengen an 239Pu in die Luft.
Dieser radioaktive Fallout verteilte sich "glücklicherweise nur" im Umkreis von 100 km.
Peter Joe 16.08.22 20:30
Putin ist jetzt der Boese
Der Westen will den Krieg Putin hatte lange genug gewarnt bis hierher und nicht weiter. Die Nato ist eine Angriffs Armee angefuehrt von den USA. Die Osterweiterung ist die groesste Luege des Westens.
Jetzt hocken wir alle in der Tinte und uns werden bald die Fetzen um die Ohren fliegen.
Derk Mielig 16.08.22 19:50
Lügen und Arroganz
Das reicht also als Begründung für einen Angriffskrieg. Ich hoffe, wer diese Meinung vertritt, ist immer ehrlich und bescheiden, respektvoll, entgegenkommend, zurückhaltend, freundlich, genügsam, selbstlos ... am besten gleich devot.
Derk Mielig 16.08.22 18:50
Was wird in diesem AKW versteckt
Wie mir einige Leute, auch ein user hier aus dem Forum, womöglich sogar einmal HRB (weiß ich aber nicht mehr genau, würde aber passen), berichteten, unterhält die Ukraine im Auftrag und unter Regie der USA Geheimlabore mit Biokampfstoffen. Vllt. sind die dort versteckt. Denn die Labore in Universitäten waren wohl nicht gemeint.
Johann Mueller 16.08.22 18:30
@Karl Heinz Gebhardt 16.08.22 13:10
Walter Ulbricht war Möbeltischler, Wladimir Putin Taxifahrer, Erich Honecker Dachdeckergehilfe und Herr Selensky Schauspieler. Fazit; jeder hat mal berufl. ganz unten angefangen. Bernd Lange 17;30 hat sich deutlich ausgedrückt - oder ? GN8
Bernd Lange Berlin 16.08.22 17:30
@Gebhardt- Durch diese dunkle Brille
kann man doch niemals klar sehen--ohne sehen zu können kann das Hirn auch nicht richtig arbeiten--verzeihe man ihm!
Hansruedi Bütler 16.08.22 17:20
Was wir in diesem AKW
vor der Atombehörde (IAEO) und der Welt versteckt?
Beschießt deshalb die Ukraine ihr eigenes AKW damit nichts rauskommen soll?
Wie groß ist das Lager an SNF wirklich?
Beschützen deshalb eventuell die Russen, Europa vor einen radioaktiven Fallout?
Beat Sigrist 16.08.22 17:20
@ Karl Heinz Gebhardt
Ihre Meinung dürfen Sie glauben, solange Sie dies möchten. Aber wenn Sie Ihre Meinung in einschlägigen Berichten gefunden haben, spricht es für sich selbst, dass Sie keine Ahnung haben über diesen Konflikt. Ich habe meine verlässlichen Informationen direkt von russischen und ukrainischen Bürger bekommen. Diese Bürger vertreten nicht einschlägigen Meinungen, sondern die wirkliche Wahrheit, was dort passiert im Moment. Nicht Europa und nicht der Westen und schon gar nicht die USA haben diesen Krieg angezettelt. Sondern ganz allein Putin, weil er wieder ein grosses Russland wie früher machen möchte. Ich möchte Sie und ihre Liebe zu Putin und anderen Diktatoren nicht direkt beleidigen, aber sorry Sie haben keine Ahnung von Demokratie und Freiheit. Und meine Zeit ist mit zu kostbar, nochmals auf einen Beitrag von Ihnen zu antworten, denn Menschen mit einem solchen politischen Hintergrund stimmen mich traurig und haben nichts aus dem 2. Weltkrieg in Europa gelernt, welcher ebenfalls von einem verrückten Diktator aus Deutschland begonnen wurde und vielen Millionen Menschen den Tod brachte.
Fred Suban 16.08.22 14:20
Karl Heinz Gebhardt
Da kann ich Ihnen nur zu 100% beipflichten. Es gibt eben Menschen, die aufgrund ihres vorgefassten Hassbildes nur eine Richtung kennen. Objektive Informationen werden vorweg ausgeschlossen.
Norbert K. Leupi 16.08.22 14:20
Wenn die ...
Schuldigen Schuldige suchen , müssen sich die Unschuldigen in acht nehmen ! ( Sprichwort von unbekannt ) Also , auf in den Kampf , stolz in der Brust und siegesbewusst !
Karl Heinz Gebhardt 16.08.22 13:10
Ja, wer trägt die Schuld?
@Beat Sigrist 16.08.22 10:50
In erster Linie der Westen + NATO die diesen Krieg herbeigezettelt hatte mit ihren Lügen und ihrer Arroganz. ((in vielen einschlägigen Berichten können sie alles nachlesen))
Nun zu ihrem, von Hinterhältigkeit + westlicher Dumm-Meinung, triefendem Schreiben auszugehen:
Denken sie die Russen sind so saudumm in diesem AKW sich selber zu bekriegen? Dazu benötigt es schon sehr viel Unverstand. Wie der Schauspieler Selensky tragen auch sie dazu bei Oel ins Feuer zu giessen und Leute mit Meinungen zu desorientieren.
Ukraine gehört nicht dem Westen, und sollte der Weltsicherheitrat sich hier einschalten bleibt abzuwarten
Beat Sigrist 16.08.22 10:50
Wer trägt die Schuld ?
Russland besetzt mit seinen zum Krieg gezwungen Soldaten und mit bezahlten Söldner der Wagner Gruppe welche von Putin finanziert werden das grösste Atomkraftwerk in Europa. Sie benützen aus Feigheit diese Anlage als Stützpunkt und schiessen von dort mit Artillerie und kleineren Raketen auf die ukrainische Bevölkerung. Dies ist ein Armutszeugnis für die russische Regierung und deren Armee. Fast wöchentlich schleudert Lawrow mit den Worten, wir sind eine grosse Atommacht und werden notfalls auch davon Gebrauch machen. Jetzt verstecken und verbarrikadieren sich seine feigen Soldaten auf Befehl von Putin hinter und vor einem fremden Atomkraftwerk. Die UNO und der Weltsicherheitsrat sollten Putin ein Ultimatum setzten, diese Anlage sofort zu verlassen. Die ganze Atomanlage sollte der UNO zur Absicherung übergeben werden. Ansonsten wird am Ende von diesem Krieg, egal wer diesen gewinnt, Russland zur Rechenschaft gezogen, politisch wie auch finanziell.