Seatran und Raja mit neuen Schiffen

Foto: Gruber
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KOH SAMUI: Der neuzeitliche Tourismus mit vielen chinesischen Urlaubern spült den beiden großen Fährunternehmen Seatran und Raja viel Geld in die Kassen und sorgt dafür, dass es keine echte Nebensaison mehr gibt.

Selbst im Mai und Juni sind die von Nathon und Lipa Noi aus ablegenden Fähren zumeist voll gewesen. Das sorgte für Investitionen und beide Firmen haben zusätzliche Schiffe angeschafft, vor allem mit einer höheren Kapazität bei der Aufnahme von Passagieren. Raja gilt dabei als zweitklassige Adresse und zog mit in die Jahre gekommenen und rostigen Booten auch schon internationale Kritik auf sich. Die aktuell gekaufte Raja 11, made in China, bläst wie ihre Kollegenschiffe viel Ruß in die Luft und ist keine Werbung für Koh Samuis Umweltimage. Immerhin finden dort mehr Fahrgäste bequeme Sitzplätze, und mit einer Kapazität von etwa 80 Fahrzeugen im Bauch des Schiffes verkürzen sich auch die Wartezeiten am Pier. Trotz der Kritik am rumpeligen Fuhrpark gilt Raja neben der moderneren Seatranflotte als sicherer Transporteur – schlimme Unfälle sind bis heute ausgeblieben.

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