Teils klirrende Kälte in der Schweiz

Eine Frau schaufelt Schnee vor ihrem Haus in Valens, mit der Taminabrücke im Hintergrund. Foto: epa/Gian Ehrenzeller
Eine Frau schaufelt Schnee vor ihrem Haus in Valens, mit der Taminabrücke im Hintergrund. Foto: epa/Gian Ehrenzeller

BERN: Minus 28,4 Grad - so kalt war es in der Nacht zu Mittwoch auf der Alp Hintergräppelen im schweizerischen Toggenburg rund 100 Kilometer südlich von Konstanz am Bodensee. Klirrende Kälte gab es auch in zahlreichen anderen Orten: Andermatt mit minus 24,3 Grad, Samedan mit minus 22,6 Grad und Davos immerhin noch mit minus 16,5 Grad, wie der Wetterdienst SRF Meteo berichtete.

Auf der Alp Hintergräppelen bildet sich in einer geschlossenen Senke ein Kaltluftsee. Dort wurde im Winter 2016/2017 mit minus 38,2 Grad ein Rekord gemessen. Der kälteste Ort ist in La Brévine rund 80 Kilometer westlich von Bern, «Sibirien der Schweiz» genannt: Dort wurde im Januar 1987 der Schweizer Rekord von minus 42,5 Grad gemessen. In der Nacht zu Mittwoch waren es nach Angaben von SRF Meteo dort verglichen mit 1987 noch lauschige minus 26,8 Grad. In der Westschweiz am Genfersee lagen die Temperaturen um den Gefrierpunkt.

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