Schweizer Masken bei Tüv zunächst durchgefallen

Foto: epa/Salvatore Di Nolfi
Foto: epa/Salvatore Di Nolfi

GENF: Atemschutzmasken «made in Switzerland» sind bei einer ersten Prüfung des Tüv Nord durchgefallen. Es sei kein formaler, sondern ein technischer Grund gewesen, sagte der Leiter des Labors bei Tüv Nord, Dirk Grenschen, dem Schweizer Sender SRF in einem Beitrag, der am Dienstag ausgestrahlt wurde. Welche Mängel das Institut beanstandete, sagte er nicht. Es müssten Verbesserungen an der Maske vorgenommen werden.

Die Firma Flawa in Flawil 70 Kilometer östlich von Zürich hatte bereits über den Rückschlag informiert. Von rund 40 Prüfkriterien sei ein Punkt der Produktion moniert worden. Die Firma machte geltend, dass sie innerhalb kürzester Zeit ein neues Geschäftsfeld hätte aufbauen müssen. Verbessertes Material sei bereits eingereicht worden. Die Prüfung inklusive Bericht braucht nach Angaben von Grenschen etwa zwei Wochen.

Die Schweizer Produktion hätte eigentlich schon im April anlaufen sollen. Avisiert waren zu dem Zeitpunkt bereits 64.000 Masken pro Tag. Die Schweiz hatte zu Beginn der Corona-Krise angesichts des Mangels an Schutzmasken den Aufbau einer eigenen Produktion beschlossen. Die Lieferung der Maschinen aus China verzögerte sich aber. Die Maschinen produzierten bereits seit Anfang Juni, weil das Unternehmen nicht mit nötigen Nachbesserungen rechnete. Die bereits produzierten Masken kämen nicht in den Verkauf sondern würden nun intern, etwa für Mitarbeiter, verwendet, sagte Unternehmenssprecher Alfredo Schilirò der dpa am Dienstag.

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Homer Pattaya 08.07.20 14:52
Wieder toller Kommentar ohne Sinn
Die Maschine laufen gut, eine Einstellung solcher Maschinen, auch Made DE, kann bis 6 Wochen dauern. OK, es geht um ein einziges fehlendes Prüfkriterium in der Produktion, ist also für mich nur eine Einstellungssache an den Maschinen oder am Material.
Georg Meyer 08.07.20 13:46
So ist es
So ist es wenn man in China Maschinen kauft