Schweiz verschärft Sanktionen gegen Russland

Viele Menschen protestieren bei einer Friedenskundgebung gegen den Krieg in der Ukraine auf dem Kornmarkt in Luzern. Foto: epa/Philipp Schmidliphilipp Schmidli
Viele Menschen protestieren bei einer Friedenskundgebung gegen den Krieg in der Ukraine auf dem Kornmarkt in Luzern. Foto: epa/Philipp Schmidliphilipp Schmidli

BERN: Die Schweiz verschärft ihre Sanktionen gegen Russland. Die Ausfuhr von bestimmten Gütern und Dienstleistungen im russischen Ölsektor ist nicht mehr erlaubt, wie die Regierung am Freitag beschloss. Auch die Ausfuhr von bestimmten Gütern und Technologien, die für die Verwendung in der Luft- oder Raumfahrtindustrie verwendet werden können, wird untersagt.

Ebenso bestimmte Dienstleistungen im Zusammenhang mit diesen Gütern, etwa Versicherungen, Reparaturarbeiten, Inspektionen, Vermittlungsdienste und Finanzhilfen. Außerdem dürfen keine öffentlichen Finanzmittel oder Finanzhilfen für den Handel mit Russland oder Investitionen in dem Land bereitgestellt werden.

Die Schweiz wollte nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine zunächst keine Sanktionen verhängen, kam aber von Partnern in Europa und auch im eigenen Land unter Druck. Schließlich schloss sie sich den EU-Sanktionen an, sperrte die Vermögen aller Unternehmen und Personen, die auf europäischen Sanktionslisten stehen und verhängte Einreisesperren gegen Personen, die dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe stehen.

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Strauss 05.03.22 23:11
Russland war schon immer ein Problemfall auf
der Welt.Nicht umsonst ist durch deren Verschulden um die Grenze in Süddeutschland herum, damals Hitler entstanden.Von meinem Grossvater hörte ich noch: Die AMIS hätten nach dem 2. Weltkrieg gleich durchfahren sollen bis nach Moskau.War bei denen den ausser Gorbatschow bis zum Stalin zurück, mal ein normaler Mensch am Ruder? Nur dank Ostdeutschland früher, und jetzt die seit dem Mauerfall freien Staaten, konnte sich Russland über Wasser halten. Dass Putin in seiner Anfangszeit viel für sein Land geleistet hat, ist unbestritten. Er hat damals viel für den Erhalt und Wiederaufbau der eignen Industrie gekämpft. Nur liegt es offenbar in der Art einiger Führer, dass sie grössenwahnsinnig werden. Wenn aber Politiker nicht merken wie sie angelogen werden, muss das Volk eingreifen. Jetzt sollte sich nicht wiederholen, was im letzten Weltkrieg viel zu lange versäumt wurde.
Martin Pohl 05.03.22 16:10
Strauss
Zuviel Stratego gespielt?

Nur gut, daß Leute wie Sie nichts zu entscheiden haben.
Strauss 05.03.22 15:50
Nur verhindert das den Krieg nicht
Der Bankenplatz könnte auch zur Zielscheibe russischer Raketen werden. Also die Patriots schon mal einrichten.
Um Putin sofort zu stoppen, müsste Russland von allen 3 Seiten angegriffen werden. Schweden,Norwegen und Finnland im Norden , USA,Kanada und Australien im Osten und die EU endlich ihre Schulaufgaben machen. Ein einziger der eine solche weltweite Feuerwalze zentral steuern kann ,ist Boris Johnson.Falls die Eurofighter nicht laufen, soll Israel mit ihren FA 30 kommen.....
Hardy Kromarek Thanathorn 05.03.22 13:30
Die Schweiz handelt vorbildlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Schweiz trifft Putin & Co. KG sehr hart!!!