Schutzweste rettet Soldaten bei Messer-Angriff

Foto: epa/Christian Bruna
Foto: epa/Christian Bruna

UPDATE - WIEN (dpa) - Bei der Messerattacke auf einen Wachsoldaten vor der iranischen Botschaft in Wien hat nach Polizeiangaben eine Stichschutzweste dem Angegriffenen das Leben gerettet.

«Auf der Weste sind mehrere Einstiche zu sehen. Ohne diesen Schutz wäre er tot gewesen, hundertprozentig», sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der 23 Jahre alte Bundesheersoldat hatte nach dem vergeblichen Einsatz von Pfefferspray den Angreifer in der Nacht zum Montag mit mindestens vier Schüssen getötet. Beim Täter handelt es sich den Angaben zufolge um einen 26-jährigen Mann mit österreichischer Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in Wien.

Rätselraten herrscht weiter über die Beweggründe für die Attacke. «Die Hintergründe der Tat sowie das Tatmotiv sind zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar und Gegenstand intensiver Ermittlungen durch das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung», so der Sprecher weiter. Weder ein terroristischer Hintergrund noch sonstige Motive oder psychische Probleme könnten ausgeschlossen werden.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.