Schlichterspruch für Bau-Tarife

Deutlich mehr Geld für Arbeiter

Foto: epa/Klaus-dietmar Gabbert
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BERLIN (dpa) - Nach dem Schlichterspruch ist der Tarifkonflikt in der Bauwirtschaft noch nicht endgültig gelöst.

Die Vertreter von Arbeitgebern und der Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt stimmten dem Kompromissvorschlag des Schlichters Wolfgang Clement zwar zu. Die zuständigen Gremien müssen das aber noch absegnen.

Nach dem Schlichterspruch ist der Tarifkonflikt in der Bauwirtschaft noch nicht endgültig gelöst. Die Vertreter von Arbeitgebern und der Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt stimmten dem Kompromissvorschlag des Schlichters Wolfgang Clement am Samstag zwar zu. Allerdings müssen die zuständigen Gremien dem ausgehandelten Tarifvertrag noch zustimmen. Dafür gilt eine Erklärungsfrist von 14 Tagen.

Laut Schlichterspruch sollen die Beschäftigten im Westen zum 1. Mai 2018 rückwirkend eine Lohnerhöhung um 5,7 Prozent erhalten bei einer Vertragslaufzeit von 26 Monaten. Die Ost-Löhne sollen um 6,6 Prozent zum 1. Mai 2018 und um 0,8 Prozent zum 1. Juni 2019 steigen, sagte Clement in Berlin. Hinzu kommen mehrere Einmalzahlungen.

«Die Tarifparteien haben jetzt 14 Tage Zeit, um dem Schlichterspruch zuzustimmen», sagte Clement. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie das auch tun werden.» Der IG-BAU-Vorsitzende Robert Feiger zeigte sich mit dem Schlichterspruch «zufrieden». Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Uwe Nostitz, sagte: «Wir haben die Kuh vom Eis geholt.»

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 13.05.18 10:04
Diese Schlichtung haben viele
dem Clement nicht zugetraut. Wenn die Menschen schon auf der Bank für ihr Geld keine Zinsen mehr bekommen, muss mehr Geld am Monatsende auf dem Konto sein.