Schlaglichter zur Rennstrecke in Monaco

Collage: DER FARANG
Collage: DER FARANG

MONTE CARLO:

Die Strecke: Kürzer ist keine. Nur 3337 Meter misst sie nach offiziellen Angaben. Langsamer ist auch keine. Wen wundert's, bei 19 Kurven auf der knappen Distanz. Spannung lässt das Layout nur sehr bedingt zu: In der Qualifikation. Im Rennen ist auf dem engen Kurs überholen nahezu unmöglich. Dafür bietet die Strecke Tradition pur mit Passagen wie der legendären Rascasse, mit Mirabeau, dem Tunnel oder entlang des Schwimmbads.

Die Lage: Es ist der Sehnsuchtsort der Schönen und Reichen. Der Anzugspunkt Nummer eins für alle Touristen entlang der Côte d'Azur. Rund zwei Quadratkilometer ist das Fürstentum nur groß, zum internationalen Flughafen von Nizza sind es gerade mal 30 Kilometer. Und Cannes, der Ort der weltberühmten Filmfestspiele, ist keine 60 Kilometer entfernt. Was allerdings Probleme bereitet: Durch die buchstäblich eingeengte Lage des Stadtkurses inmitten der vielen Hochhäuser sowie den nahen Felsen sind Streckenalternativen zur Spannungssteigerung der oft eintönigen Rennen nur schwer möglich.

Die Statistik: 67 Rennen gab es schon in Monaco. Einen monegassischen Sieger aber noch nie. Am häufigsten mit sechs Triumphen gewann die brasilianische Ikone Ayrton Senna auf dem Circuit de Monaco. Rekordweltmeister Michael Schumacher und Graham Hill feierten in Monte Carlo jeweils fünf Siege. Vor einem Jahr fuhr der spätere Weltmeister Max Verstappen im Red Bull zum ersten Mal als Erster in Monaco durchs Ziel.

Die Geschichte: Es ist ein Rückblick bis ins Auftaktjahr der Formel 1. Schon 1950 fuhr die Königsklasse in Monaco. Es folgte eine Pause, ehe seit 1955 das Fürstentum mit einer Ausnahme Ort des PS-Spektakels war. 2020 musste das Rennen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Frage vor dem diesjährigen Rennen: Wie geht es weiter? Das Vertrag endet mit dem Grand Prix 2022.

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