„Sathorn-Modell“ entlastet den Straßenverkehr

Verkehr in Sathorn. Foto: The Nation
Verkehr in Sathorn. Foto: The Nation

BANGKOK: Das Verkehrsministerium will das erfolgreiche „Sathorn-Modell“ in anderen Stadtteilen übernehmen und so den Straßenverkehr entlasten.

Das bedeutet gestaffelte Schlusszeiten für Schulen und „umkehrbare Fahrspuren“ entlang ausgewählter Straßenabschnitte während der Hauptverkehrszeiten. Ministeriumssprecher Sarawuth Songsiwilai sagte am Donnerstag, das „Sathorn-Modell“ habe sich seit seiner Einführung im Jahr 2015 bei Finanzierung durch die Toyota Mobility Foundation auf den Straßen Sathorn und Silom bewährt. Es ermutigt Menschen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und ihre Autos an Park & Ride-Standorten abzustellen und mit Bussen und dem Skytrain weiterzufahren. Zudem sollen Unternehmen ihre Mitarbeiter zu unterschiedlichen Zeiten ihre Arbeit beenden lassen.

Ein Gremium, das mit der Suche nach Lösungen für die Verkehrsprobleme in Bangkok beauftragt wurde, genehmigte am Mittwoch die Verlängerung des „Sathorn-Modells“. Das Verkehrsministerium, die städtische Polizei, die Stadtverwaltung, die Universität Chulalongkorn, der National Research Council und die Toyota Mobility Foundation werden an den Lösungen mitarbeiten. Die Universität wird einen Plan mit innovativer Technologie vorlegen und die Toyota-Stiftung die Finanzierung übernehmen.

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Leserkommentare

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Rudolf Lippert 15.09.18 03:28
Alexander kliesch
OK OK. Ich hab ja nur gemeint....
Siam Fan 14.09.18 15:42
Endlich und noch viel mehr!
Einen Namen hat es auch schon, was soll da noch passieren. Das geht für Behörden auch, 9-15Uhr Kernzeit. 7-19 mögliche Arbeitszeit. Das geht eigentlich überall! In großen Kaufhäusern, einer früh, einer spät und beide in der Kernzeit. Sichere Schulwege für die Kinder, sind das A & O . Mehr Fussgängerbrücken und ECHTE Fußgängerampeln. Wenn die Kinder sicher in die Schulen kommen, sind die Eltern beweglicher. JEDE Kreuzung ist anders, hat andere "Ansprüche". Das bekommt man durch Verkehrszählungen, teilweise auch durch Beobachtungen heraus. Grüne Welle, echte Pol-Position für Zweiraeder! Im Ampelstau Spur für Mopeds bilden (linke Hand-Regel), guter Ansatz für eventuell notwendige Rettungsspur! Konsequentes Abschleppen von Fahrzeugen im Halteverbotsbereich der Kreuzungen, auch Fahrzeuge mit schwarzen Frontscheibe, ..... Kinder können schon vor den Schulen, auf sicheren Gehwegen herausgelassen werden und umgekehrt. Das wichtigste dabei, die SchullehrerInnen müssen den Schulschluss PÜNKTLICH einhalten!!! Alle Maßnahmen helfen nicht viel, wenn Tausende Eltern im Stau im Schnitt 20-30 Minuten warten müssen. Pausenklingeln könnten Wunder wirken!. ... und würden thailandweit die Staus reduzieren. Viele Thailänder(Kinde) wollen nach der Schule noch etwas Zeit mit ihren Freunden haben. Dann einfach eine spätere fixe Abholzeit vereinbaren. Jede SEKUNDE, die Eltern weniger warten, verhindert Stau!!
Alexander Kliesch 14.09.18 14:20
Rudolf Lippert: " Wie wäre es denn mal mit einer Entlastung durch neuere Technik? Abgasvorschriften, besserer Treibstoff (Diesel), Russ- und Partikelfilter usw. Und natürlich unnötige Fahrten zu vermeiden und insgesamt weniger zu fahren? " Step by Step, erst mal Führerschein für alle, und Sathorn Modell ist doch gut angelaufen. 20 Jahre holen sich nicht so schnell auf. Ohne TÜV und Verkehrsregister a la Flensburg ist das weder einführbar noch kontrollierbar. Thailand bleibt Thailand :-)
Alexander Kliesch 14.09.18 14:20
Ingo Kerp: Sonst hätte es wohl noch mehr Ampelwechsel gedauert :-)
Ingo Kerp 14.09.18 13:59
Trotz des benannten "Sathorn-Modells", habe ich 5 Ampelwechsel auf der Sathorn Road abwarten müssen, bis ich über der Krreuzung war.