Safran-Mönche gegen Armut 

Foto: epa/Nyein Chan Naing
Foto: epa/Nyein Chan Naing

YANGON: Zum neunten Jahrestag der „Safran-Revolution“ in Myanmar fordern führende Mönche des Aufstands von der Regierung einen „Masterplan“ gegen die Armut.

Darüber hinaus verlangten die Mönche von Myanmars erster demokratisch gewählten Regierung eine aktive Menschenrechtspolitik, die Entlassung aller verbliebenen politischen Gefangenen und ein Ende der Hasspropaganda gegen Angehörige anderer Religionen. Preissteigerungen für Treibstoff und Lebensmittel lösten im August 2007 in Myanmar Unruhen aus, die im September in Massendemonstrationen gegen die Militärjunta gipfelten. Anfang Oktober schlug das Militär die Safran-Revolution blutig nieder. 

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Alfred Steingruber 20.10.16 12:10
Im eigenen Stall Ordnung schaffen
Wenn plötzlich buddhistische Mönche die Achtung der Menschenrechte und ein Ende der Hasspropaganda gegen Angehörige anderer Religionen fordern, müssten sie in den eigenen Reihen for Ordnung sorgen. Waren es nicht buddhistische Mönche, die unter den Rohingyas ein Blutbad anrichteten, wofür sich noch nie jemand entschuldigt hat ? Diese und andere Meldungen sind im Internet nachzulesen : "Angezettelt durch radikale buddhistische Mönche ermordeten buddhistische Burmesen hunderte Muslime, zerstörten ihre Häuser und ... Laut Human Rights Watch richtet sich die Regelung gegen Rohingya-Frauen."