Rückkehr der Rohingya-Flüchtlinge?

 Rohingya-Flüchtlinge warten in einem Flüchtlingscamp in Bangladesch auf Zuteilungen. Foto: epa/Abir Abdullah
Rohingya-Flüchtlinge warten in einem Flüchtlingscamp in Bangladesch auf Zuteilungen. Foto: epa/Abir Abdullah

NEW YORK (dpa) - Myanmar ist nach Einschätzung des UN-Flüchtlingskommissars Filippo Grandi nicht bereit für die Rückkehr von rund 700.000 in das Nachbarland Bangladesch geflohenen Rohingyas. Die Bedingungen seien in Myanmar noch nicht gegeben, sagte Grandi am Dienstag (Ortszeit) dem UN-Sicherheitsrat in New York per Videoschalte. «Die Ursachen für ihre Flucht sind noch nicht angegangen worden und wir haben auch noch keinen substanziellen Fortschritt hinsichtlich ihrer Rechte gesehen.»

Gleichzeitig seien die Flüchtlingscamps in Bangladesch aber von der im März startenden Monsun-Saison bedroht, sagte Grandi weiter. Die Leben Zehntausender Menschen seien deswegen in Gefahr und die Flüchtlingslager müssten dringend besser vorbereitet werden. Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya waren aus Myanmar vor brutaler Gewalt des Militärs nach Bangladesch geflohen.

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Leserkommentare

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TheO Swisshai 25.02.18 11:10
@Karlheinz Dambmann / Witz, oder ?
Sie nennen den Leserkommentar von Herrn Karg einen sachkundigen Beitrag ? Entschuldigung, aber dann kann ich Sie jetzt leider überhaupt nicht mehr ernst nehmen. Sie haben Sie damit gerade selbst disqualifiziert
TheO Swisshai 23.02.18 15:37
@Detlef Karg / Rohingyas
Herr Karg, ich habe mich schon seit Jahren intensiv mit der Problematik der Rohingyas in Myanmar befasst war auch mehrmals im Rakhine-Staat und kann mit Recht behaupten sehr gut Bescheid zu wissen. Sie hingegen scheinen keine Ahnung zu haben, oder stellen die Rohingyas mit voller Absicht in ein falsches Licht. Vermutlich sogar beides. Die Rohingyas lebten bereits im heutigen Myanmar, da gab es weder Birma noch Bangladesch. Schon seit 1948 ging die Regierung Birmas gewaltsam und militärisch gegen die Rohingyas vor. Die Verfolgung und Unterdrückung ging sogar soweit das man sie per Gesetz zu Staatenlosen machte und sie damit sämtlichen Rechten beraubten. Sie waren damit der Gewalt und der Willkür der Regierung wehrlos ausgeliefert, konnten keine höheren Schulen besuchen und nicht wählen. Bereits 1978 flüchteten mehr als 200'000 Rohingyas nach Bangladesch. Nach Beendigung der Militärdiktatur haben sie verständlicherweise auf eine Verbesserung ihrer Situation gehofft, was leider nicht der Fall war und zu Unruhen und Opfer auf beiden Seiten führte.Ich würde sehr gerne erfahren, woraus Sie Ihre Theorie abstützen, die Rohingyas seien nur friedlich wenn sie in der Unterzahl sind?! Die Regierung ging übrigens auch gegen die christlichen Minderheiten vor, so wurde 2007 ein Regierungsprogramm „zur Zerstörung der christlichen Religion in Myanmar“ bekannt, das die systematische Vertreibung der Christen zum Ziel hatte. Bevor Sie andere belehren sollten Sie sich zuerst selbst informieren.
Oliver Rudolph 23.02.18 13:13
Detlef Karg
100% richtig ihr Beitrag. Situation fast vergleichbar mit dem Süden in Thailand.Für mich immer unverständlich,dass in einem Militärstaat so lange das Problem bestehen kann.
Heinz Jörg 18.02.18 15:05
Völlig unverständlich
Wann endlich wird Myanmar dafür international verurteilt. Aung San Suu Kyi sollte unbedingt der Friedensnobelpreis aberkannt werden und das Geld das sie dafür erhalten zurück gezahlt und für die Rohingya verwendet werden.
Dracomir Pires 16.02.18 11:31
Die Moslems sollen zu Hause bleiben
Die Rohingyas waren aus dem moslemischen Nachbarland Bangladesch nach Burma vorgedrungen und haben die einheimischen Buddhisten verdrängt. Seither gibt es nur Probleme. Es ist besser für alle, wenn sie jetzt bei ihren Glaubensbrüdern in ihrer ursprünglichen Heimat bleiben.