Erst Olympia-Gold, dann Wechsel in den Radsport

​Ruderer Osborne

Foto: Pixabay/Jo Wiggijo
Foto: Pixabay/Jo Wiggijo

MAINZ: Ruderer Jason Osborne möchte seine Laufbahn mit einer Medaille bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio krönen und danach in den professionellen Straßenradsport wechseln. «Ich fahre zu Olympia nach Tokio, um Gold zu holen», sagte der 26 Jahre alte Leichtgewichts-Ruderer aus Mainz der Deutschen Presse-Agentur.

Mit seinem Zweierpartner Jonathan Rommelmann will sich der gebürtige Mönchengladbacher bei den wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschobenen Sommerspielen den Traum von Edelmetall verwirklichen. «Ich war schon einmal bei Olympia - wenn man keine Medaille holt, macht das irgendwie nur halb soviel Spaß», sagte Osborne. «Jetzt habe ich mit EM-Silber und WM-Bronze im Zweier ganz andere Ambitionen als 2016. Alles andere als eine Medaille wäre eine Enttäuschung - da bin ich ganz ehrlich.»

Die Olympia-Verschiebung wegen der Coronavirus-Pandemie kommt Osborne bei seinem Gold-Vorhaben nicht ganz ungelegen. «Ich weiß, dass Corona für viele ziemlich blöd war. Aber wir können uns so noch besser aufeinander abstimmen und vorbereiten», sagte er.

Nach den Tokio-Spielen will Osbornes dann in den professionellen Straßenradsport wechseln. «Das traue ich mir zu. Von meinen Werten reicht es absolut aus, um in der WorldTour mitzufahren», sagte der Sohn einer Deutschen und eines Briten, der sich Anfang Dezember bei der erstmals ausgetragenen E-Cycling-Weltmeisterschaft auf der virtuellen Trainingsplattform «Zwift» den Titel sicherte.

Osborne nahm bereits zweimal an den deutschen Straßenradsport-Meisterschaften teil und belegte dort die Plätze acht (2018) und sechs (2019) im Einzelzeitfahren.

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