Rookie Albon fährt für Thailand

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Sechs Tage vor seinem 23. Geburtstag hat sich Alexander „Alex“ Albon einen Traum erfüllt: Er startete beim Großen Preis von Australien in Melbourne zum ersten Mal in einem Formel-1-Rennen – und für Thailand.

Der Sohn einer Thailänderin und eines Briten fährt mit der Startnummer 23 für das von Red Bull gesponserte Toro-Rosso-Team. Bei der Qualifikation belegte er den guten 13. Platz unter 20 Fahrern, beim Rennen fuhr der Rookie mit einer Runde Rückstand als 14. durch das Ziel.

Der am 23. März 1996 in London geborene Albon schloss im Vorjahr die FIA-Formel-2-Meisterschaft als Dritter ab und debütiert jetzt in der Königsklasse. Er ist der Sohn des britischen Automobilrennfahrers Nigel Albon. Alexander besitzt sowohl die britische als auch die thailändische Staatsbürgerschaft. Im Rennsport tritt er als Thailänder an. Mit Prinz Birabongse Bhanudej Bhanubandh, besser bekannt als Prinz Bira, hatte Thailand bereits einen Top-Rennfahrer. Er nahm in den Jahren 1950 bis 1954 an 18 Grand-Prix-Rennen teil. Sein bestes Ergebnis war ein vierter Platz. Nach dem Prinz ist Pattayas Rennstrecke Bira Circuit benannt worden.

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