Rettungsschwimmer schließen mehrere Strände

Foto: Phuket Gazette
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PHUKET: Aus Sicherheitsgründen haben Rettungsschwimmer mehrere Strände an der Westküste der Ferieninsel für Schwimmer geschlossen.

Mit Seilen abgesperrt wurden der Zugang zum Meer an Strandabschnitten Nai Thon, Surin, Karon und Patong. Der Präsident der Rettungsschwimmervereinigung Prathaiyut Chuayuan nannte als Gründe: Immer wieder würden Touristen die roten Fahnen und damit das absolute Schwimmverbot missachten. Sie gingen ins Meer, würden bei der rauen See abgetrieben, und Rettungsschwimmer müssten sie aus dem Meer holen.

In den letzten Monaten hatte es auf Phuket mehrere Todesfälle gegeben. Es scheint, dass sich vor allem chinesische Urlauber zu viel zutrauen oder sich der Gefahren bei einem hohen Wellengang nicht bewusst sind. Die Rettungsschwimmer werden Sperrbezirke ebenso strikt überwachen wie für Schwimmer offene Strandbereiche und je nach Gefährdungslage Strände schließen oder zum Baden freigeben.

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Leserkommentare

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Ingo Kerp 04.08.17 13:16
Auf Grund der widrigen Umstände werden Strände geschlossen. Gut, richtig, prima. Es dürfen allerdings Wetten angenommen, das es ein paar Verrückte geben wird, die dennoch ins Wasser gehen. Für diese Unbelehrbaren müssen sich dann Retter in Gefahr begeben und sie bergen. Dafür müßten sie bestraft werden, die Unbelehrbaren.