Regierung für Bau des Tiefseehafens Pak Bara

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

SATUN: Nach der Ankündigung von Ministerpräsident Prayut Chan-o-acha, das Projekt Tiefseehafen Pak Bara weiter zu verfolgen, formiert sich in der südlichen Provinz der Widerstand.

Bewohner und lokale Organisationen weisen seit Jahren darauf hin, ein Tiefseehafen würde erhebliche Auswirkungen auf die Nationalparks Phetra Islands und Tarutoa, mithin auf den Tourismus und die Fischerei als bedeutender Erwerbszweig der Bevölkerung haben.

Mit dem Tiefseehafen Pak Bara soll eine Landverbindung von Satun an der Andamanensee bis zur Provinz Songkhla am Golf von Thailand geschaffen werden. So könnten für Europa, den Mittleren Osten und Afrika bestimmte Container über den Landweg transportiert werden, die Schifffahrtsroute über Singapur entfiele – ebenso natürlich würde davon der Gütertransport nach Thailand und China profitieren. In einem Jahr soll eine Machbarkeitsstudie vorliegen, die Arbeiten könnten im Jahr 2017 beginnen und fünf Jahre später beendet werden.

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