Sexarbeit ohne Küsse und mit Maske

Foto: Pixabay/Jeyaratnam Caniceus
Foto: Pixabay/Jeyaratnam Caniceus

WIEN: Die Corona-Pandemie hat das Leben von Sexarbeitern verändert. Nach wochenlangem Stillstand dürfen Frauen und Männer ihre Dienste in Österreich nun wieder anbieten. Das Gesundheitsministerium in Wien empfiehlt unter anderem:

- Der Körperkontakt soll auf das notwendige Maß beschränkt werden.

- Aufgrund der Virusübertragung durch Speicheltröpfchen wird empfohlen, auf jegliche Formen des Speichelaustauschs und einander zugewandte Sexpositionen zu verzichten. Möglichst keine Küsse.

- Ein Einweg- oder Stoff-Mund-Nasen-Schutz soll sowohl von Sexarbeitern als auch von Kunden getragen werden. Masken, Handtücher und Matratzenbezüge sollten nach jedem Kontakt heiß gewaschen werden.

- Kontakt wird nur zwischen zwei Personen empfohlen. Von Gruppensex wird abgeraten.

- Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen werden ermutigt, den Gesundheitszustand ihrer Kunden vor Beginn der Dienstleistung zu überprüfen. Bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuteten, solle auf Sex verzichtet und Abstand gehalten werden.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.