Provinzen verschärfen Covid-19-Beschränkungen

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Die neuen strengeren Covid-19-Einschränkungen, die vom staatlichen Center for Covid-19 Situation Administration festgelegt wurden und seit dem 1. Mai in Kraft sind, sind mehreren Provinzbehörden nicht streng genug. Sie haben zusätzliche Regeln erlassen.

In der Provinz Yala an der südlichen Grenze nach Malaysia haben Beamte der lokalen Verwaltung mit der Polizei und dem Militär sowie den Dorfbewohnern Beschränkungen für Reisende zwischen den Provinzen durchgesetzt. Um die Übertragungen einzudämmen, hat die Stadtverwaltung von Yala Parks, Lernzentren und Sportstätten geschlossen. Alle geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt.

Die nordöstlichen Provinz Sakhon Nakhon verlangt von Personen, die in den letzten 14 Tagen mit einem bestätigten Covid-19-Fall in Berührung gekommen sind, sowie von Personen, die in letzter Zeit nach Chonburi, Chiang Mai, Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Prakan und Bangkok gereist sind, sich bei der Gesundheitsbehörde zu melden. Sie werden untersucht, auf Covid-19 getestet und für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Die Haupttouristenattraktionen von Sakhon Nakhon, wie das Wat Tham Pha Daen und die Statue Phaya Tao Ngoi, sind für Touristen gesperrt.

Menschen, die aus anderen Provinzen in Chiang Mai ankommen, müssen ihre Daten auf der CM-Chana-Website eingeben oder Ankunftskarten ausfüllen. Personen, die aus dunkelroten und roten Kontrollzonen ankommen, müssen sich bei einem Beamten der lokalen Seuchenkontrollbehörde melden und sich 14 Tage lang selbst isolieren. Während dieser Zeit muss jede Reise außerhalb des eigenen Hauses gemeldet und genehmigt werden.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Ingo Kerp 04.05.21 12:00
In den im Artikel genannten Provinzen / Städten, hat es in der Vergangenheit immer wieder Rufe nach Oeffnungen gegeben. Diesen ist man behoerdlicherweits auch teilweise nachgekommen. Jetzt stellt man erstaunt fest, das die Städte als Dunkelrote Zone gelten, da es wieder zu Covid-Ausbrüchen kam, schlimmer als zuvor. Solange dieses "Hü und Hott - Verhalten" betrieben wird, wird es keine zufriedenstellende und gesunde Situation geben.
Thomas Wiegand 04.05.21 11:10
Auch hier wieder der Grundfehler ...
Menschen, die aus anderen Provinzen ... einreisen UND in Kontakt mit bestätigten Fällen hatten ... sollen sich. Jeder, der auf Reisen oder zu Besuch in Gebieten mit bestätigten Infizierten war muss sich vorsichtshalber in eigene Quarantäne begeben. Genau wegen dieser ewigen Lücke nimmt es auch kein Ende.