Prostitution auf „Ratanakosin Insel“ beenden

Foto: Daily News/Thaivisa
Foto: Daily News/Thaivisa

BANGKOK: Die Stadtverwaltung will die Straßenprostitution im Herzen Bangkoks, auf der „Ratanakosin Insel“, stoppen.

Sie sei in einem kulturell und historisch wertvollen Stadtteil nicht angemessen und schädige das Image Thailands. Beamte der Stadtverwaltung und interessierte Gruppen, angeführt von Phaitoon Khamparat, inspizierten jetzt das als "Klong Lot" oder „Sakae Lane“ bekannte Gebiet in der Nähe des Hotels Rattanakosin. Es ist seit Jahren für Prostitution, Bettelei und Obdachlosigkeit bekannt. Für die Prostitution gibt es mehrere Gründe, die Wirtschaftslage, der gesellschaftliche Druck, die Armut und Arbeitslosigkeit, zählte Phaitoon auf. Die Prostitution halte Besucher, besonders ausländische Touristen, davon ab, das historische Bangkok in den Abendstunden aufzusuchen. Als Lösung des Problems wurde vorgeschlagen: Zunächst sollen die Frauen dazu gebracht werden, woanders hin zu gehen. Zweitens sollte der Bereich mit Überwachungskameras ausgestattet werden. Drittens sollten Aktivitäten angeboten werden, um Thais und Ausländer zu ermutigen, zu kommen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Norbert Kurt Leupi 15.03.19 10:58
" Dirnenwesen " beenden und...
doch tönt`s etwas zweideutig ! Als Lösung des Problems wurde unter anderem vorgeschlagen ,die Frauen sollen dazu gebracht werden , anderswo hinzu gehen ,aber man soll die Thais und Farangs ermutigen , " zu kommen " ?
Siegfried Bickel 13.03.19 18:24
Bei diesem Kommentar schmunzle ich wie meine Vorposter. Anscheinend kann es sich nur um einen Schreibfehler handeln. Sollte sich wahrscheinlich um Strassen-prost (also kein Alkohol auf der Strasse) handeln.555555
Phi Nott 13.03.19 14:11
Immer wieder lustig
Einerseits gibt es in Thailand keinerlei Prostituierte (schon gar nicht auf Pattayas Sündenmeile Walking Street), jetzt auf einmal will man sie verjagen. Dieses Land wird uns Westlern auf ewig ein Rätsel bleiben.
Ingo Kerp 13.03.19 13:59
Nun ist der geneigte FARANG Leser aber verdutzt. Die Straßenprostitution in BKK soll verlagert werden. Es gibt Prostituierte in BKK? Diese Art von Beschäftigung, nämlich Sex und diesen noch anbieten, ist doch in TH verboten. Da sollten sich die Stadtoberen mal ein Beispiel an Pattaya nehmen, der Stadt, der man klinische Sauberkeit an jeder Ecke bestätigt hat und die Walking Street für eine saubere Flaniermeile ausgewiesen hat.