Privatwirtschaft will Mitarbeiter gegen Covid-19 impfen

Foto: The Thaiger
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PHUKET: Tourismusbetreiber beschweren sich über die Anordnung der Regierung, lokalen Verwaltungen und dem privaten Sektor zu verbieten, Covid-19-Impfstoffe selbst zu kaufen.

Eine Petition an den Premierminister wurde von 14 Verbänden unterzeichnet, darunter sind die Handelskammer von Phuket und die Federation of Thai Industries (FTI) in Phuket. In dem Schreiben wird die tiefe Sorge um die Zukunft der Wirtschaft der Provinz ausgedrückt. Eine Umfrage der Universität Prince of Songkla hat ergeben, dass das Pro-Kopf-Einkommen in der Andamanenprovinz zwischen Februar und September letzten Jahres deutlich gesunken ist. Während die nationale Armutsgrenze in diesem Zeitraum bei 3.044 Baht pro Monat lag, betrug das durchschnittliche Monatseinkommen befragter Arbeitskräfte in Phuket nur 1.984 Baht.

Suksit Suvunditkul, Vizepräsident des südlichen Abschnitts der Thai Hotels Association (THA), hofft, dass die Regierung ihre Anordnung rückgängig macht, da der Gesundheitsminister sich im Januar nicht gegen lokale Impfkampagnen ausgesprochen habe, solange sie von der thailändischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde genehmigt würden. Die Privatwirtschaft sei bereit, die Kosten für die Verabreichung des Impfstoffs an ihre Angestellten zu übernehmen, während lokale Verwaltungen Budgets für die Einheimischen vorbereitet haben.

„Die Wirtschaft von Phuket ist stark vom Tourismus abhängig, er macht 94 Prozent des Einkommens der Provinz aus. Fast acht Monate ohne Inbound- und Inlandsflüge im letzten Jahr ließen alle Beteiligten unter Geldmangel, wachsenden Schulden und zunehmenden Klagen wegen finanzieller Streitigkeiten leiden", heißt es weiter in dem Schreiben.

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