Prinz von Preußen verliert Prozess um Burg Rheinfels

Die Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt Burg Rheinfels. Foto: Thomas Frey/Dpa
Die Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt Burg Rheinfels. Foto: Thomas Frey/Dpa

KOBLENZ (dpa) - Der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen, hat den Prozess um die von ihm beanspruchte Burg Rheinfels über der Stadt St. Goar verloren. Das Landgericht Koblenz wies die Klage ab.

Der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen, hat den Prozess um die von ihm beanspruchte Burg Rheinfels verloren. «Die Klage wird abgewiesen», sagte der Vorsitzende Richter Christian Stumm am Dienstag im Landgericht Koblenz. Der Prinz hatte den einstigen Familienbesitz hoch über St. Goar am Rhein zurückgefordert.

Bereits in der mündlichen Verhandlung im Mai - ohne den in Potsdam lebenden Ururenkel des letzten deutschen Kaisers - bezweifelte das Landgericht seinen Besitzanspruch. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, es kann Berufung eingelegt werden.

Der Prinz von Preußen hatte das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt St. Goar und das Burghotel verklagt. Die Burg Rheinfels war seit dem 19. Jahrhundert im Besitz des Hauses Hohenzollern. 1924 wurde die Stadt St. Goar Eigentümerin, mit der Auflage, das Gemäuer nicht zu verkaufen.

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