Premchai muss Fußfessel tragen

Foto: Thethaiger
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KANCHANABURI: Das Provinzgericht Thong Phaphum lehnte am Montag den Antrag des Bau-Tycons Premchai Karnasuta auf Entfernung seiner Fußfessel zur elektronischen Überwachung ab. Begründet wurde der Antrag damit, das Gerät verschlechtere den Gesundheitszustand des 64-Jährigen aufgrund seines Diabetes.

Premchai muss das Überwachungsgerät tragen, weil er nach seiner Verurteilung gegen Kaution freigelassen wurde. Das Gericht hatte ihn wegen illegaler Jagd im Naturschutzgebiet Thung Yai Naresuan in der Provinz Kanchanaburi zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Der Chef des Baukonzerns Italian-Thai Development und sein Anwaltsteam waren im Gericht Thong Phaphum in der Provinz Kanchanaburi anwesend, um die Entscheidung des Gerichts zu erfahren. Die Richter stellten fest, dass die Fußfessel an seinem rechten Knöchel befestigt war, während sich die Wunden, von denen er behauptete, dass sie durch das Überwachungsgerät verursacht wurden, auf der linken Seite befanden.

Premchais Anwalt, Vitoon Yimprai, teilte am Montag mit, dass das Gericht seinem Antrag auf Verlängerung der Frist für die Einlegung eines Rechtsbehelfs beim Obersten Gerichtshof gegen das Urteil des Berufungsgerichts um einen Monat stattgegeben hat.

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Thomas Sylten 14.01.20 13:35
War ja leider zu erwarten dass dieser Kerl trotz Verurteilung ohne Bewährung keinen Tag im Gefängnis verbringt - dort müsste er keine Fußfessel tragen..
Herbert S 14.01.20 13:31
Fussfessel verschlimmert Diabetes?
Noch einen grösseren Schwachsinn kann er nicht verzapfen? Glaubt er wirklich alle anderen sind so blöd und glauben dass! Und dann auch noch am falschen Fuss die Wunden! Genau genommen sollte er für diesen Täuschungsversuch extra bestraft werden und auch die zusätzlichen Gerichtskosten bezahlen müssen!