Predigtverbot ausgelaufen

U Wirathu. Foto: epa/Nyunt Win
U Wirathu. Foto: epa/Nyunt Win

YANGON: Der radikale buddhistische Mönch U Wirathu darf wieder öffentlich predigen. In Myanmar endete das vom höchsten buddhis­tischen Gremium über den islamfeindlichen Hassprediger verhängte einjährige Predigtverbot.

Wirathu kündigte in seiner ersten Predigt nach dem Ende des Verbots die Fortsetzung seiner „nationalistischen Arbeit“ an. „Wenn Facebook mich abschaltet, gehe ich auf YouTube. Wenn die Reichweite von YouTube nicht ausreicht, werde ich Twitter für meine nationalistische Arbeit nutzen“, zitierte das Nachrichtenportal „Irrawaddy Wirathu“. Facebook hat bereits vor Monaten das Profil von Wirathu blockiert. U Wirathu ist der Frontmann der radikalen buddhistischen Mönchsorganisation Ma Ba Tha - Komitee zum Schutz von Nation und Religion - das seit 2011 gegen Muslime hetzt. 

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 30.03.18 20:06
Personen, die sich entsprechend deutlich
artikulieren können, kommen schnell in den Ruf Hassprediger zu sein. Sofern er nicht gegen Gesetze verstößt, wird er auch nicht gebremst.
Jörg Thomas Kopp 30.03.18 17:00
So ist das halt !
Hier vergeht nicht ein Tag an dem ein Moslem nicht nach dem Sharia Gesetz einen Christen nieder Sticht oder seine Frau ermordet weil sie sich evtl. anpassen wollte ! Ich lass das jetzt mal unkommentiert zu U Wirathu !
On-anong Ruedet 30.03.18 17:00
Ein Mönch der Hasspredigten von sich gibt und dazu noch ein Rassist ist, ist unter Garantie kein Mönch in den Augen Gottes